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Erster Band.
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Die Unordnungen im Münzwesen und da» Einschmelzender bessern Sorten gingen so weit, daß allgemeine Klagen sichäußerten. Bern und Freyburg drangen auf Abhülfe, undl 155/^reinigten sich die Eidsgenossen zu einem strengen Verbothe ge-gen die eigennützigen Auswechselungen. 156t) erneuerten sich dieBeschwerden; aber der Vorschlag eines eidgenössischen Münz-fußes und durchgreifender Maßregeln gegen das Einschmelzenguter Sorten und das Ausprägen schlechter Scheidemünzen bliebdamahls unausgeführt (*). 1571 hingegen, als Zug zu neuenKlagen Anlaß gab, beschlossen die Eidsgenossen, daß wer schlechteMünze» auspräge, dieselben wieder einwechseln solle. Zwey Mahlwaren in diesem Jahre angesehene Abgeordnete des SchwäbischenKreises mit Beschwerden über diese Unordnung vor der Taglei-stung aufgetreten, und 1573 veranlaßten erneuerte Beschwerden dieBestätigung der getroffenen Verordnungen.

Seit dem Concilium sahen beyde Religionstheile sich nichtuur als gänzlich geschieden, sondern als feindselig einander ge-genüber gestellt an, und die Geistlichkeit trug durch Ausfällenoch bey, den Haß zu vermehren. Neues Mißtrauen erregte dieHülfe an Geld und Volk, welche der päpstliche Stuhl in demzwischen Pius IV und den V Orten, 1565, geschlossenen Bundediesen im Falle eines Religionskrieges verhieß. Durch den aufs"tue i„ Frankreich ausgebrochenen Krieg zwischen beyden Reli-gionstheilen, dir glänzende Waffenthat, durch welche die katho-lischen Eidsgenossen die Rückkehr des KönigS von Meaux 1567deckten, ihren Antheil an dem Treffen bey St. DeniS, den Sie-gen bey Jarnac und Moncontour ward die Eifersucht der Refor-wirten genährt, und ging aus Veranlassung der schrecklichen Bar-tholomäusnacht oder Dluthochzeit 1572, in welcher zu Paris und

E) „Lieser Anzug aber, so doch ein Werk, dadurch frommeverteilen und weise Regierungen ein wahres kennzeichen ihrerTugenden und Redlichkeit von sich geben, behangete ohne einichsVergleichung in dem EldSgenäffischenAbschied", sagkSkettlerll. ioi..