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Erster Band.
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tung, welche das Burgrecht den Genfern auslege, die Halsteder Kosten ihrer Beschützung zu tragen, u. s. f. Im März ver-warf nun der große Rath den Schirm-Vertrag oder Bund (wieman ihn nannte) mit Savoien und die wegen Genf eingega»*gene Verpflichtung, zeigte dieß dem Herzoge an, doch mit Er-biethung eines guten nachbarlichen Benehmens.

Die Genfer setzten, von Frankreich, doch bisweilen uurschwach unterstützt, unter ihren ausgezeichneten Anführern Lurb>-gny und Conforgien den Krieg, welcher von Savoifcher Seitevornehmlich in dem Gebiethe von Genf und in der LandschastGer mit schrecklicher Grausamkeit geführt wurde, mit einemMuthe und mit Anstrengungen fort, die ihre Kräfte weit j"übertreffen schienen. Ihr unermüdeter trefflicher Staatsmann,Michael Roset, welcher schon vor dem Kriege und wegen desVertrages zu Nyon die größte Thätigkeit bey allen Verhandlun-gen gezeigt hatte, hörte nicht auf, den Muth seiner Mitbürgerzu beleben, wann diese unter der Last der Bedrängnisse zu wan-ken begannen, indeß er Alles anwandte, Bern, die befreundete»Orte und Frankreich zur Theilnahme an den AngelegenheitenGenfs aufzuregen. 1590 war Genf beynahe ganz von der S»-voischen Uebermacht eingeschlossen; gleichwohl eroberten st""Tapfern, wie im verflossenen Jahre, mehrere Schlösser und lie-ferten dem Feinde blutige Gefechte. Bey Chatelain« büßten st*ein. Unterhandlungen zu St. Maurice und Pontarlier führten ö»keinem Abschlüsse. Durch Frankreich besser unterstützt, We»die Genfer 1591 den Krieg mit Nachdruck fort, eroberten Td"'»on und Evian, streiften ins Faucigny, schlugen die Savoierbey Montaup, und Lehnten in der Folge ihre Streifereyen bis A»-necy aus. Der kleine Krieg dauerte fort, bis 1595 ein Waste»-stillstand geschloffen und von Zeit zu Zeit verlängert wurde -während dessen Genf im Nahmen des Königes einen Gouverneurin die Landschaft Gcx und einen Castellan nach Gaillard, u.s-stsetzte. Weil in dem Frieden zwischen Heinrich IV und dem Her-zoge im Allgemeinen die EidSgenoffen mit ihren Verbündete»