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sammlungen mit B-dcnklichkeiken erfüllt«, zog si« dagegen vielekapfere Dllndner und Eidjgenossen zu den Vaterlandsbefrryernhin, und Geldbeträge folgten diesen nach. Nun vereinigtensich die III Bünde; doch mußten Diffentis und Lugnctz dazu ge-zwungen werden. Man beschwor wieder den Bundesbrief, undvaterländischer Geist beschloß auf dem Beylage zu Chur eineAmnestie. 5600 Mann wurden zur Bewachung des Landes auf-gestellt, nach vielen blutigen Gefechten die Feinde auS dem En-gadi» und über die MartinSbrllcke hinaus getrieben, und einStrcifzug drang in das Montafun; aber umsonst bath Bündendie Eidsgenoffen um Hülfe.
Unschlüssig und in ihren Ansichten getheilt hatten diese zwarlm Sarganserlande eine Grenzbewachung aufgestellt, und denOesterreichern, welche, auf den Erbverein gestützt, KriegSvolkforderten, geantwortet, sie seyen dazu nicht verpflichtet. Nichtsdesto weniger überließen einige katholischen Orte dem ErzherzogeLeopold Mannschaft um Sold. — Die Evangelischen schickteneine Gesandtschaft an den König von Frankreich, um ihm dirDündner und die Vollziehung des Madrider-Vertrages zu em«pfehlen. — Durch die neuen Ereignisse in Bünden belehrt, wiesehr die Annäherung einer fremden Macht ihre eigene Unabhän-gigkeit bedrohe, hatten endlich alle Orte gemeinschaftlich Vermit-telungsversuche gegen die Ocsterrcichischen Behörden gemacht, undam Ende sich bequemt, außer ihren Grenzen nicht etwa nur durch«ine einfache Gesandtschaft, sondern durch Bothen aus allen XIIIOrten mit Oesterreich in eine Art von Tagleistung im Augustzusammen zu treten, und ein Waffenstillstand wurde verabredet;aber unversehens sielen die Feinde, ohne etwas von einem Waf-fenstillstände wissen zu wollen, mit großer Uebermacht am 50August bey SchlinS in das untere Engadin. Die Einwohner,welche die Feinde zuerst nur für eine Skreifrotte gehalten hatten,wurden in ihren einzelnen Stellungen umgangen oder zurück ge-trieben. Ueber die steilsten Dergpäffe drangen andere feindlicheScharen «in. Die Uebecraschten kqmpften in einzelnen Häufchen