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Orte berathschlagte, weil man vernommen hatte, in den V Ortenspreche das Volk von einer Unternehmung auf Rappersweil,von Einverständnissen mit einigen Unzufriedenen im Canton Zürichund von der Unterstützung Frankreichs und Sardiniens in demRestitutions-Geschäft; durch den Oberst Kyöt von Schwyz, undAndere erhielt man Anzeige von Unterhandlungen, welche derWernersche Oberst d'Aubonne über das Französische Bündnis unddas Restitutions-Geschäft mit den katholischen Orten begonnenhatte. In den Jahren 1735 und 1736 walteten neue Besorg-nisse, welche bey Zürich einige Verbesserung im .Kriegswesenund die Einrichtung zur Folge hatten, daß ein so geheißenesPiquet oder eine zum AuSzuge bestimmte Abtheilung von 6vvüMann immer in Bereitschaft seyn solle. Zu gleicher Zeit kamdas Bundesgeschäft wieder in Anregung, so daß der KaiserlicheBothschafter bey Zürich sich deßwegen erkundigte; allein die Ant-wort ging nicht weiter, als man werde , nichts gegen den Erb-vcrein eingehen.
Durch entgegenkommendes Benehmen, während der Bey-legung der Genftrischen Unruhen von 1737 und 1738 und derStreitigkeiten mit Basel wegen der Fischerrechte, hatte Frankreichdas Zutrauen der evangelischen Orte wieder in bedeutendem Gradegewonnen. Rechtliche Politik lohnt, wie Rechtlichkeit im Pri-vatleben, ihre Bekenuer durch das Entgegenkommen des öffent-lichen Zutrauens, so daß diejenigen, denen dieses bessere Gefühlfremd ist, durch Berechnung sich dazu erhebe» sollten. So erfreutedas lange allgemein, gefürchtete und gehaßte Frankreich sich wiederdes Zutrauens mancher Staaten. Die wahre Staatöklugheit desgreisen Ministers Caröinals von Fleury, und das eben so recht-liche Benehmen des 1738 cingetroffenen neuen BothschaftersBarberie Marquis von Courteille, welcher allgemein in dem Rufteines rechtschaffenen Mannes stand, trugen sehr viel bey, dieseStimmung zu vermehren. Schon 1738 schrieben die evangeli-schen Gesandten von der Zugleistung zu Frauenfeld, 4 July,an denselben, sie hätten vernommen der König wolle den Bund