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Zweyter Band.
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allein die Antwort war, „ohne einen Beschluß der Nationalver-sammlung könnte nicht entsprochen werden."

Nach dem Einrücken hatten die Franzosen keine wesentli-chen Veränderungen in den staatsrechtlichen Verhältnissen derbischöflichen Lande vorgenommen, und die Convention selbst ließdem Pruntrutischen Volke die Freyheit, sie festzusetzen; alleinobgleich man sich bald vereinigte, die bischöflichen Beamten zuvertreiben, die meisten Abgaben aufzuheben, und die übrig ge-bliebenen Einkünfte selbst zu beziehen, so konnte man doch überStaatSform und Verwaltung nicht einig werden. Das Schat-tenbild einer Rauraeischen Republik wurde aufgestellt; aber keinausgezeichnetes Talent und keine zur Stiftung einer Republikerforderliche Tugend war vorhanden ; Nengger ein bloßer Par-teyführer; und am 7 März 1793 beschloß die Volksversamm-lung die Einverleibung in Frankreich. Unter dem hoch tönen-den Nahmen des Departements von Mont terrible oder Schrecken-berg, wozu der Berg Teri den Titel geben mußte, geschah dieß;aber bald wurde das kleine Departement mit demjenigen des obernRheines vereinigt.

Während einiger Jahre blieben die zu der Eidsgenoffenschastgehörenden bischöflichen Lande frey von unmittelbaren Angrif-fen der Franzosen; allein nichts desto weniger waren die Ver-hältnisse derselben schwankend und unsicher. Im Frühlinge 1795wurde das Münsterthal au-S dem Pruntrutischen bearbeitet. 1794hatten in mehrern Gemeinen im Erguel die bischöflichen Beam-ten ihr Ansehen beynahe ganz verloren. Als Zürich und Bernsich bey dem Französischen Bothschafter über fortgesetzte Ein-wirkungen auf diese Landschaft beschwerten, klagte er über dieAnhäufung ausgewanderter Priester in einigen Gemeinen dersel-ben, und über die Begünstigung von Werbungen für die FeindeFrankreichs in dem Münsterkhale. Im Anfange des Jahres 1795mahnten die EidSgenoffen zur nähmlichen Zeit das Erguel zumGehorsam, als sie dem Bischöfe empfahlen, das Volk nicht zu reizen,und schon damals besorgte man eine Anschließung des ErguelLund der Stadt Biel an Frankreich.