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neten ernennen zu können, nähmlich hundert und zwey und dreyßig,und die Regierung entsprach. Diese Maßregeln befriedigten denseit mehrern Jahren mit Erbitterung und Mißtrauen erfülltenTheil des Landes nicht. Schon wußte man, was in Basel, Lu-zern und im Waatlande geschehen war. Von Mengaud und sei-nen Werkzeugen ermuntert, hofften Viele eine gänzliche Auflö-sung aller politischen Schranken, und eine den benachbarten De-mokratien ähnliche Freyheit. In den Seegegenden, in den Aem-tern Knonau, Grüningen, in dem an Schafhausen grenzendenäußern Amte, das bisher der Regierung vor andern ergebenwar, weigerte sich das Volk, gegen die Franzosen zu marschiren,weil die Führer ihm diese als seine Befreyer schilderten undversicherten, es sey der Regierung vornähmlich nur um die Un-terdrückung der Aaräuer und anderer Unzufriedenen im CantoneBern zu thun. In der LandeS-Commission entzweyte man sichüber die Worte der vorgeschlagenen Eidesformel: ohne Einwir-kung fremder Gewalt eine neue Staatöverfassung einzuführen.Als diese mit neun und achtzig gegen drey und achtzig Stim-men angenommen wurde, die von dem nähmlichen Mißtrauenerfüllt, ohne Mitwirkung der Franzosen oder anderer Eidege-genossen, nur unbefriedigende Zugeständnisse erwarteten, verlir«ßen verschiedene Glieder der Minderheit die Stadt, zum Theilauch durch Gerüchte von gewaltsamen Absichten auf ihre Per-sonen beunruhigt; sie wurden für die Folgen ihrer Trennungverantwortlich gemacht. Am 26 drangen einige Hundert mit dickenStöcken und Prügeln Bewaffnete in die Stadt, um jene Eides-leistung zu hindern, ließen sich aber durch Vorstellungen unddurch den Anblick eines sich bereitenden Widerstandes nach Hauseweisen.
Gleichwie im dreyzehnten und vierzehnten Jahrhunderte dieVorrechte des Adels und der Patrizier den Ansprüchen derStadtbürgerschaften und einiger entschlossenen Bergbewohner hattenweichen müssen, sobald durch Wohlhabenheit bessere Einsichtenoder Selbstgefühl emporgehoben, und, durch das Beyspiel der