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Jett lang den Angriffen der Franzosen; allein sie wurden zersprengt.Am 2 erhoben sich um Dissentis die Landleute gegen dieFranzosen. Unversehens überfallen, erlitten diese Verlust; dochwett großer war derjenige der Ausgestandenen bey Reichenau undnachher zu Dissentis. Die aufgebrachten Franzosen setzten diesenOrt in Flammen. Allein schon am 8 mußten sie sich nach Bei-lenz zurück ziehen, und um die Mitte des Monaths wurdendie Luziensteig und die Gegend um Chur von den Oesterreichsben Franzosen entrissen. Angeführt von dem Grafen Courtenwaren die Oberwalliser bis Martinach hinunter gekommen, da-selbst, und nachher bey Siders, zurück getrieben leisteten sie indem Walde über Leuk muthvollen Widerstand. Loch auch da,und nachher bey Visp wurden sie überwältigt. Die Oesterrei-chs,: und Russen, welche schon aus Brieg einen von schreckendenDrohungen begleiteten Aufruf erlassen hatten, mußten sich überden Simplon zurück ziehen, und das Directorium schleuderte ihneneine Gegenkundmachung nach.
In den beyden Italiänischen Cantonen fanden diejenigen,welche die Vereinigung mit CiSalpinien mit Heftigkeit betriebenhatten, in der Helvetischen Verfassung einen Ersatz für das, wassie vergeblich in CiSalpinien suchten. Indeß die Mehrheit der Ein-wohner immer noch einen, den politischen Verhältnissen der alten«idsgensffischen Cantone ähnlichen Zustand wünschte, waren siedie Freunde der gegenwärtigen Ordnung und die Stütze der Hel-vetischen Regierung geworden. Am 26 November 1798 wurdeihnen eine Amnestie bewilligt. Sogleich erhielten sie Anstellun-gen und einen überwiegenden Einfluß. Nicht wenig erbittertedieß das heftige Volk, welches sie als Feinde des Landes ansah,und Briganti (Räuber) nannte. Mehr noch als durch die unge-wohnten Auflagen und die Aufgebothe wurden diese Menschen,welche während des Sommers im Auslande einige Ersparnissefür den Winter zu suchen pflegen , aufgebracht, als man Verbo-the der Auswanderung auch auf sie anwenden wollte. GemäßigteBeamten waren durch heftigere ersetzt worden, und die Meng«