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Zweyter Band.
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scheu weichen, und nach heftigen Kämpfen an den Verschanzun-gen und Verhauen, welche die Anhöhen von Zürich deckten,räumte Masfena auch diese Stadt und besetzte die Bergrückender Albiskette und das linke Ufer der Limmat. Indeß am Endedes May die Oesterreich«« endlich wieder aus dem Wallis her-aus getrieben wurden, schlugen sie , aus Bunden vordringend,die Franzosen aus dem Ucnerlande, welches nach mehrere Mahlewechselndem Waffengliicke, mit dem Cantone GlaruS und einemTheile von Schwyz, ihnen in die Hände fiel. Am 31 verlegten dieHelvetischen Behörden ihren Aufenthalt von Luzern nach Bern,wo sie am 3 Juni ihre Sitzungen eröffneten. Noch andere Beam-ten folgten ihnen nach, und nothwendig mußte dieß als einBeweis der Furcht vor einem noch weitern Vorrücken des Fein-des angesehen werden.

Zehn Wochen lang blieben die Stellungen beyder Heerevom Gotthard bis zur Vereinigung der Aare mit dem Rheinebeynahe dieselben, weil der Erzherzog durch den HofkriegSrathgehemmt, und die Thätigkeit des Wienerischen Cabinets vor-nähmlich auf die Wiedereroberung der Lombardey gerichtet war;nur dehnten sich die Oesterreicher noch bis Brunnen, an denFuß der Rigi und über die Anhöhen aus, welche die Can-tone Schwyz und Zug trennen. Der Erzherzog verkündigte,Oesterreich Habe nur die Absicht, der Schweiz ihre Unabhän,gigkeit wieder zu verschaffen. Er und die Aufträge, welche erzu befolgen hatte, befriedigten die Wünsche derjenigen nicht,welche sogleich zum Alten zurück kehren wollten. Don ihm undvon seinen Umgebungen erhielten sie den Rath, sich mit Ver-änderungen der NegierungSform nicht zu übereilen *), und mitwohlwollender Vorsorge hinderte er, so weit als sein Wirkungs-kreis reichte, jeden Versuch eines auf Vergeltung ausgehendenParteygeistes. Der Schultheiß Steiger und der Englische Ge-

E) Man sehe auch die KundmaHung der Schashauserschen Re-gierung vom Juli.