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Einhci'tsverfassung übergeht, muß hier noch der Trennung desWallis und der Erwerbung des Frickthales erwähnt werden, de-ren Behandlung die bisherige Erzählung würde unterbrochen,haben. Die durch den 17 April emporgehobene Regierung hattedie Bemühung nicht aufgegeben, die Trennung des Wallis vonHelvetien abzuwenden. Ungeachtet der beständig fortgesetztenVersuche, die Einwohner bald durch Verheißungen, bald durchBedrückungen zu vermögen, die Vereinigung mit Frankreich nach-zusuchen, dauerte die Abneigung der großen Mehrheit des Vol-kes beharrlich fort. Als endlich die Regierung sah, daß dieTrennung dieses alten Verbündeten von Helvetien unvermeidlichsey, versuchte sie eS, durch die Wiedererwerbung von Diel undseiner Umgegend den Ersatz für die Abtretung zu vermehren,den über Frankreich auf das Frickthal beschränkte. Der Wille desersten Consuls mußte erfüllt werden. Nun sollte die Förmlichkeit,daß neben dem Französischen Commiffär, General Tureau, auchHelvetische und CiSalpinische bey der Wiederaufstellung der un-ter eine strenge Vormundschaft tretenden Republik zugegen wa-ren, dem Machtspruche den Schein eines freyen StaatövertrageSbenachbarter, unabhängiger Republiken geben, und am 26 tratdie Tagsatzung des Wallis in Gegenwart dieser Commissarienzusammen, um sich zu constituiren. — Nachdem am 7 AugustVerninac die Abtretung des Frickthales angezeigt hatte, beschloßam 18 der Senat, dasselbe sollte einen eigenen Canton bilden;allein die Jnsurrection hinderte die Ausführung eines Beschlusses,der durch die Aufnahme eines so kleinen, beynahe von allenHülfsmitteln entblößten Ländchens in die Reihe der Cantone einegefährliche Anreizung für andere kleine Schweizerische Landschaf-ten würde gewesen seyn.
Nach der Rückkehr der Helvetischen Regierung und demneuen Einrücken der Franzosen waren die bevorstehenden Ver-handlungen zu Paris und die Wahlen der Abgeordneten unstrei-tig die wichtigste Angelegenheit des Landes; doch zeigten sichdie Freunde des Neuen weit bereitwilliger und thätiger für die-