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Regierung hatte ihm die Ueberzeugung von ihrer Ueberlegenheitbeygebracht. Vielleicht mochte auch da schon der Plan, sich aufThrone zu erheben, ausgebildet in seiner Seele gelegen, und dircitele Hoffnung, er könne durch Entgegenkommen die bevorrech-teten Classen überhaupt für sich gewinnen und durch sie seineHerrschaft sichern, sich bey ihm festgesetzt haben *).
Noch lange walteten indeß bey vielen Männern von Ein-sicht, mehr noch bey den Freunden der Einheit, als bey den Fö-deralisten Zweifel über die Aufrichtigkeit Bonaparte's. Sie be-sorgten, es sey nur auf eine Vereinigung mit Frankreich , vor-nähmlich darauf abgesehen, daß bedeutende Stimmen aus derSchweiz diese selbst fordern sollten, und sie glaubten, am Endewerde der Consulta gleichsam etwas hingeworfen, das sich mitnoch größern Verwirrungen endigen würde. Nichts desto weni-ger waren beyde Parteyen sehr thätig. Sie gaben den Commis-sarien nicht nur ihre Vorschläge, sondern auch Klagen und Ge-genklagen über Dinge ein, welche in der Heimath vorgegangenwaren, oder jetzt noch vorgingen **), und selbst die einanderentgegen stehenden Deputierten einzelner Cantone versuchten, wie-wohl vergeblich, eine Ausgleichung. Röderer, der die Verfas-sung der Städte-Cantone entwarf, legte mit Ausnahme der Wahl-art zuerst beynahe den ganzen Rahmen der alten Staatsformzum Grunde, und glaubte, durch Ausdehnung der Wahlzünfteauf die Landschaft, diese ganz befriedigt zu haben. Als die Ein- >,heitsfreunde sich überzeugten, daß sie ihr System nicht rettenkönnen, beschränkten sie sich auf Modificationen des Einzelnen,auf die Rettung des Grundsatzes der Trennung der vollziehen-den und der richterlichen Gewalt, u. dgl. m. Vergeblich ver-
G) Man sieht aus seinen Aeußerungen gegen die Ausschüsse derAbgeordneten am 2 g Januar, i8»3, daß er die Schweizer, undnahmentlich die kleinen Cantone, bald zu gewinnen und durch ihreTruppen sich zu verstärken hoffte.
C») S. zu.