Band 
Zweyter Band.
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uer Vermittelung mit ihnen so dkscutirte, daß kein Mitglied vonder Theilnahme ausgeschlossen war, und auch dieser Tag bliebnicht ohne Wirkung auf das Ganze, so daß viele Theilnehmeran der Unterhandlung, vornähmlich die Freunde des Neuen, esbedauerten, daß man sich nicht auf die Eingäbe mehrerer bestimm-ten Hauptideen vereinigt habe, ehe Bonaparte sich über gewisseHauptpunkte entschied *).

Beynahe jede» Wort des ersten Consuls bey diesem Anlassegehört der Geschichte. Groß sind die meisten seiner Gedanken;bemerkenswerth auch diejenigen, wo er irren konnte, und diesebezeichnen wenigstens das System, in welchem er handelte.Hier nur einige Stellen: „Die demokratischen Cantone und ihreRegierungSformen sind das, was Euch auszeichnet und die Au-gen der Welt auf Euch zieht. Sie sind es, die den Gedankennicht fest werden lassen, Euch mit andern Staaten zu verschmel-zen. In dem ersten Augenblicke, wo Verfolgungen und Aus-brüche der Leidenschaften zu furchten seyn sollten, wird die Tag-satzung sie im Zaume halten. Man kann die Landsgemeinen ver-pflichten, nur die-von dem Rathe ihnen vorgelegten Gegenständezu behandeln. Die Erlaubniß, aller Orten sich nieder zu lassen,seinen Beruf zu treiben, soll für die Schweizer allgemein seyn.Man sagt, die kleinen Cantone seyen diesem Grundsätze abge-neigt; aber wer wird großen Werth darauf legen, sich bey ihnen

E) Ein Mitglied des Ausschusses der Republikaner, welches dasbisherige Verfahren des ersten Consuls und die Huuptgrundsätzeder Vermittelung mißbilligte, schrieb dennoch an einen seinerFreunde in der Schweiz: „Man muß ihn sa nicht bloß gesehenhaben, sondern ihn reden und diScutiren hören, um sich einenBegriff von dem theils liebenswürdigen, theils imponirenden We-sen . das ihm zu Gebothe sieht, und von der gefälligen Vereini-gung der edelsten Simplicität in seinen persönlichen Bemerkungenmit dem unverhehlteslen Gefühle einer, keinen Widerstand undkeine Schwierigkeiten kennenden Kraft und Gewalt zu machen,''