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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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121
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Bodenertrag. — Wein.

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Alle noch weiter gehenden Schätzungen werden für grosse Räume immermisslicher und ungenauer. Deshalb möge auch nur zur Nachricht erwähnt wer-den, dass von Berg (Staats-Forstwirthschafts-Lehre, S. 270) im grossen Durch-schnitt für ganz Deutschland kaum 0,15, höchstens 0,20 der gesammten Holz-erzeugung, für Bau- und Nutzholz in Rechnung bringt. Ferner dass Hundes-hagen den Bedarf von 1 Kopf auf 52 Kubikfuss Holzmasse berechnet. — Werüber das Forstwesen nähere Auskunft sucht, findet solche, ausser in den ange-gebenen Werken, z. B. in einer kleinen, aber vortrefflichen Schrift von Drechs-ler (die Forsten im Königreich Hannover, Hann. 1851); in Schnitze, die Forst-benutzung im Geiste derZeit, Kassel 1852; Schulze, Forstliche Berichte, Nord-hausen 1853; Theilkuhl, Land- und Forstwirthschaftl Verhältnisse, Nordhausen1852; das Proletariat und die Waldungen, Kaiserslautern 1851; in den land-und forstwirtschaftlichen Kalendern u. s. w. — Dem Berliner landwirthsch.Kalender von Mentzel und von Lengerke für 1854 entnehme ich nachstehendeTafel der Hitzkraft und des mittleren Gewichts der vorzüglichstenHolzarten:

Hitzkraft

Ein Kubikfuss rheinländisch Mas wiegt

Holzart.

(die Rotbbuche

Pfund.

als Einheit

angenommen).

frisch.

trocken.

dürr.

gedörrt.

Rothbuclie.. .

1000

67

57,7

48,4

39

Hainbuche.

1035

69

61

53

45

Esche.

1031

65

56,7

48,4

40

Ulme.

900

64

55,4

46,7

38

Birke.

850

62

53,7

45,4

37

Eiche.

840

72

62,4

52,7

43

Kiefer.

843

60

50,4

40,7

31

Lärche.

790

58

48,7

39,4

30

Fichte .

760

55

46,2

37,4

28,6

Tanne.

690

57

48,7

40,4

32

Linde.

680

55

46

37

28

Erle.

52)

58

48,4

38,7

29

Weide.

500

54

45,4

36,7

28

9. WEINBAU, ERTRAG, VERBRAUCH, HANDEL.

Die nördliche Polargrenze des Weinbaus wird in Europa etwa durch den51. Grad bestimmt, denn (Humboldt Kosmos I. 350 ) „um trinkbaren Wein„hervorzubringen, muss nicht nur die mittlere Jahreswärme 9j° R. übersteigen,„sondern auch eine Wintermilde von mehr als + 0°, 5, eine mittlere Sommer-

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v. Reden, Statistik v. Europa.