Bodenertrag. — Wein.
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Alle noch weiter gehenden Schätzungen werden für grosse Räume immermisslicher und ungenauer. Deshalb möge auch nur zur Nachricht erwähnt wer-den, dass von Berg (Staats-Forstwirthschafts-Lehre, S. 270) im grossen Durch-schnitt für ganz Deutschland kaum 0,15, höchstens 0,20 der gesammten Holz-erzeugung, für Bau- und Nutzholz in Rechnung bringt. Ferner dass Hundes-hagen den Bedarf von 1 Kopf auf 52 Kubikfuss Holzmasse berechnet. — Werüber das Forstwesen nähere Auskunft sucht, findet solche, ausser in den ange-gebenen Werken, z. B. in einer kleinen, aber vortrefflichen Schrift von Drechs-ler (die Forsten im Königreich Hannover, Hann. 1851); in Schnitze, die Forst-benutzung im Geiste derZeit, Kassel 1852; Schulze, Forstliche Berichte, Nord-hausen 1853; Theilkuhl, Land- und Forstwirthschaftl Verhältnisse, Nordhausen1852; das Proletariat und die Waldungen, Kaiserslautern 1851; in den land-und forstwirtschaftlichen Kalendern u. s. w. — Dem Berliner landwirthsch.Kalender von Mentzel und von Lengerke für 1854 entnehme ich nachstehendeTafel der Hitzkraft und des mittleren Gewichts der vorzüglichstenHolzarten:
Hitzkraft
Ein Kubikfuss rheinländisch Mas wiegt
Holzart.
(die Rotbbuche
Pfund.
als Einheit
angenommen).
frisch.
trocken.
dürr.
gedörrt.
Rothbuclie.. .
1000
67
57,7
48,4
39
Hainbuche.
1035
69
61
53
45
Esche.
1031
65
56,7
48,4
40
Ulme.
900
64
55,4
46,7
38
Birke.
850
62
53,7
45,4
37
Eiche.
840
72
62,4
52,7
43
Kiefer.
843
60
50,4
40,7
31
Lärche.
790
58
48,7
39,4
30
Fichte .
760
55
46,2
37,4
28,6
Tanne.
690
57
48,7
40,4
32
Linde.
680
55
46
37
28
Erle.
52)
58
48,4
38,7
29
Weide.
500
54
45,4
36,7
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9. WEINBAU, ERTRAG, VERBRAUCH, HANDEL.
Die nördliche Polargrenze des Weinbaus wird in Europa etwa durch den51. Grad bestimmt, denn (Humboldt Kosmos I. 350 ) „um trinkbaren Wein„hervorzubringen, muss nicht nur die mittlere Jahreswärme 9j° R. übersteigen,„sondern auch eine Wintermilde von mehr als + 0°, 5, eine mittlere Sommer-
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v. Reden, Statistik v. Europa.