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Statistik des Bodens.
Wetzen.
Dlengkorii.
(Weizen u. Rocken.)
0
ci
iJ
17 Strohertrag von 1 Durchschnitts-Hectare in metrischen Quintalen.
18
19
20
21
22
23
24
Ist in Zoll-Zentnern von 1
Preuss. Morgen.
Stroh ertrag im Ganzen, metrische
Quintalen.
Ist in Zoll-Zentnern .
Prozent-Antheil.
Preis für ein metr. Quintal im grossenDurchschnitt in Franken ...
Ist für 1 Ztr. S i 1 b e r g r.
G esammtwerth des Strohes in Frau k.Desgleichen in Thalern . . . .
Prozent-Antheil.
Gesammtwerth der Körner u.des Strohes in Franken . .Desgleichen in Thalern . . . .Prozentantheil.
19,71
10,06
110,906026
221,812052
48,33
3,52
14,27
393,523121
106,357600
51,66
1717,812857
464,273745
53,21
mit dem Rockenin einer* Summe
desgleichen
desgleichen
desgleichen
173,004421
46,757952
5,36
Französische Getreidestatistik vom J. 1815 — 51.
Herr Becquerel las darüber in der Sitzung der französichen Akademie am14 . November 1853 eine Abhandlung, aus der ich Einiges ausheben zu müssenglaube: Vom Jahr 1815 bis 1851 hat die Zahl der mit Weizen bepflanztenIlectaren zugenommen, aber diese Zunahme war sehr ungleich; sie war am be-deutendsten von 1820 bis 1824 , schwach von 1825 — 29 , stärker von 1835 ■39 , abermals schwächer von 1840 — 44 , und endlich wieder stärker von 1845 —
50 . Von 1815 — 1825 haben die Gegenden des Westens und Nordwestens ammehrsten zugenommen, der Südwesten dagegen ist am mehrsten zurückgeblie-ben. Von 1815—1835 war die Zunahme im Durchschnitt jährlich 0 , 160 . Inganz Frankreich war die mittlere jährliche Zunahme von 1836 — 1850 : 46650Ilectaren. Aber nicht nur die Zahl der Hectaren hat zugenommen, auch der Er-trag ist gestiegen. In der Zeit von 1815—1835 findet man eine durchschnitt-liche jährliche Zunahme von 1,611825 Hectoliters, während sie von 1836—51nur 768771 ist. In der ersten Periode war die durchschnittliche jährliche Zu-nahme des mit Weizen angebauten Bodens 37288 Hectaren, in der zweiten47650 . Hieraus würde hervorgehen, dass von 1815—35 der Hectar 43 Hecto-liters getragen hätte, was nicht anzunehmen ist, und 16 Hectoliters von 1836 —
51 , was der Wahrheit näher kommt. Man muss hieraus scbliessen, dass dieZahlen der angebauten Hectaren Landes oder der geernteten Hectoliters in den
Brodfrüchte im übrigen Europa.
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Rocken.
Gerste.
Hafer.
Hais.
Zusammen.
19,18
nicht angegeb.
14,19
10,91
Dchschn. 16,00
9,80
—
7,24
5,57
„ 8,17
68,870902
137,741804
30,01
—
42,799750
85,599500
18,66
6.890974
13,781948
3,00
229,467652
458,935304
100
3,24
13,14
226,894134
61,322739
29,78
—
2,93
11,88
125,492228
33,916818
16,48
2,30
9,32
15,857977
4,285940
2,08
Dchschn. 3,00Dchschn. 12,16761,767460205,883097100
582,445422
157,417681
18,04
165,146893
44,634295
5,12
487,905992
131,866484
15,11
102,01327727;5711563,16
3228,328862
872,521313
100
statistischen Arbeiten falsch angegeben sind. — Es ist bewiesen, dass von1835—1851 der Ertrag des Hectars fortwährend gestiegen ist. Der durch-schnittliche Ertrag war:
Von 1835—39 .... 12,4651 Ilectol.
„ 1840—44 .... 13,5561 „
„ 1845—49 .... 13,8093 „ ‘
„ 1850 — 51 .... 14,4075 „
Diess zeigt deutlich die Fortschritte des Ackerbaues während dieses Zeit-raums. Von 1836—51 ergab sich nach Befriedigung der Bedürfnisse des Verbrauchsund der Aussaat ein Ueberschuss von 28,824665 Hectol. oder durchschnittlichim J. 1 , 921867 . Es ist indess zu bemerken, dass von 1836 — 46 ein Wenigervon öl, 717678 Hectol. sich ergab, von 1846 — 51 ein Ueberschuss von 80,542232ein Ergebniss, das durch die hohen Preise von 1836 bis 47 , und die niedrigenvon 1848—52 bestätigt wird. Bestehen nun in der Reihenfolge der Jahre Zei-ten des Ueberflusses oder des Mangels? Man kann dies bejahen, wenn manunter Zeiten des Ueberflusses diejenigen begreift, die aus Jahren bestehen, wodie Ausfuhr die Einfuhr überschritt, und die Preise sehr niedrig waren, und un-ter Zeiten des Mangels diejenigen, wo die Einfuhr die Ausfuhr überschrittenhat, und die Preise hoch standen. Nach Graf Hugo gab es seit 1816 siebenPerioden, drei des Mangels, drei des Ueberflusses und eine gemischte.
v. Reden, Statistik V. Europa. 22