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Erwerb durch Boden&nbau,
ken. Die Kasse empfängt Einlagen von 2 bis 100 Rnbel Silber, für welchesie 3V 2 Prozent giebt. Das durch solche Einlagen sich ansammelnde Kapitalleiht die Kreditkasse unter gehöriger Sicherheit wieder aus.
hh. Die Gemeindebank in Grusino. Der Graf Araktschejew hattedem Kadettenkorps in Nowgorod, welches seinen Namen trägt, das bedeutendeGut Grusino zum Geschenk gemacht. Laut Kaiserl. Genehmigung ward unteranderm die auf dem Gute bestehende Gemeindebank auf ewige Zeiten bestätigtund das Kapital von 96000 R. B. A., welches sie in Scheinen der Schulden-tilgungskommission besass, für immer ihr zugesichert.
ii. Die Larinische Gemeindebank. Sie wurde 1817 von einemMoskwa’schen Kaufmanne im Kirchdorfe Ljubutsch, Gouv. Räsan mit einemKapitale von 40000 R. B. A. gestiftet. Eine neue Einrichtung erhielt die Bankdurch den Erlass vom 26. Dezember 1844, wo auch ihr Fonds auf 12000 R.Silber erhöht wurde. Das Kirchdorf gehört freien Ackerbauern, welche für dieSicherheit des Kapitals verantwortlich sind. Die Thätigkeit der Bank beschränktsich auf Entgegennahme von Einlagen und das Ausleihen der Summen. DieGelder werden nur im Januar, Februar und März ausgegeben und zugleich 6%der Summe für ein Jahr voraus erhoben. — Eine ähnliche Einrichtung hat die(Ssawin’s) Bank zu Ostaschkow, welche seit 1819 in sehr befriedigenderWirksamkeit ist.
kk. Die Gemeindebank von Kasan, eröffnet im Januar 1848, ver-bunden mit einer Leihanstalt und einer Altersversorgungs-Anstalt. — Stadtbankenin Ustjug (Gouvern. Wologda) seit 1846; — in Tula seit 1846; — in Li-fo au seit 1847 ; ■— in Porchow (Gouv. Pszkow) seit 1843, gleich mehrerenähnlichen Anstalten in Verbindung mit einem Versorgungshause; u. a. mehr.
11. Die Bank von Finland und die Bank von Sibirien zu Tomsk(seit 1843) sind Anstalten vorzugsweise für den Mobiliar- und persönlichenKredit.
mm. Verwahrungkassen, ursprünglich mit den Kaiserlichen Findel-häusern verbunden; nehmen Kapitalien auf, welche jederzeit zurückgefordertwerden können und verleihen diese Gelder auf Grundbesitz und dessen Zube-hör. Ihr Bestand am 1. Januar 1853 und ihre Geschäftsthätigkeit im Jahre1852, waren wie folgt.
Die den Verwahrungskassen anvertrauten Kapitalien, nachAbzug von 55,414196 Rubel, welche den Findelhäusern gehören,
betrugen zum Jahr 1853 ..
Die Kassen haben an ausstehenden Schulden bei verschiedenen
Behörden und Personen. "...
Im Jahr 1852 wurden:
Deposita eingetragen für .
Zurückgezahlt und Zinsen für Deposita entrichtet.
Rubel.
415,843479
463,573192
89,416682
94,623929