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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Anstalten für Erwerb und Verkehr.

ordnen. Auf diesen Grundsatz gestützt, bemächtigte sich die Presse der Erfor-schung der möglichen R oh einnahmon; jedoch hatten alle diese Forschungen nurzur Folge, dass die Postverwaltung noch weniger als früher von ihrem Verkehreveröffentlichte. — Aus dem, dem Landtage von 1847 zum ersten Male vorge-legten allgemeinen Etat ist erläuterungsweise ersichtlich, dass die Postein-nahmen betrugen: 1840: 1,400000 Thaler, 1841: 1,300000 Thaler, 1842:1,500000 Thlr. (mit einem Reste von 100000 Thlr. von 1841), 1843: 1,400000Thaler, 1844: 1,400000 Thlr., 1845: 1,080268 Thlr., 1846: 1,000083 Thlr.

Diese Summen bildeten die Soll einnahine. Der Postchef musste aber aus-ser dieser auch noch die zufälligen Mehreinnahmen abliefern, welche zu Aus-gaben für Kunst und kirchliche Zwecke verwendet wurden: wie denn z. B. da-von 200000 Rthlr. für die Reiterstatuc Friedrich des Grossen verausgabt sind.Diese Ablieferung der Mehreinnahme (welche gewöhnlich über eine MillionThaler betrug), hörte 1843 auf. Im Jahr 1847 war die Roh-Ein nähme der

P ostvcrwaltung veranschlagt:

1) an Reit-, Fahr-, Güter-, Personen-, Schnell-, Kariol- und Rthlr.

Botenpost, sowie vom Transit und reservirtem Porto. 6,650000

2) für gestempelte Geld- und Packetscheine, Brief- und Zei-

tungsgelder von den Estafetten und Extraposten und sonstigen Ein-nahmen . 552739

3) Zeitungs-Provision, Zeitungs- und Gesetzsammlungs-Debit 235261

• Zusammen. 7,438000

davon ab:

1) an Ausgaben für Beförderung und Begleitung der Posten,

Felleisen u. s. w. und an sonstigen Betriebskosten. 4,315900

2) an Besoldungen, Diäten- und Reisekosten und an materiel-len Verwaltungskosten. 1,705900

3) an Baukosten, Entschädigungen und Kompetenzen für requi-

rirte Grundstücke undRechte und Restitutionen und sonstigen Ausgaben 416200

6,438000oder 86 Prozent.

Ue bers chuss betrag. 1,000000

Aus den Erläuterungen dieses Etats gebt hervor, dass man 1844 die Ein-nahmen auf 1,400000 Rhlr. angenommen batte, und glaubte, dass die erfolgtePortoennäsigung einen Ausfall der Erträge geben würde. Mit Rücksicht hieraufwar für 1845 die reine Posteinnahme nur zu 700000 Rthlr. angenommen; die-selbe erreichte aber in der Wirklichkeit die Summe von 1,086268 Rthlr., weil,als Folge der Herabsetzung des Porto, die Zahl der Briefe und Schriftsendun-gen beträchtlich gestiegen war. Ferner geht daraus hervor, dass die Reinein-nahme noch nicht den siebenten Tbeil der Roheinnahme betrug, was allerdingseinen Beweis dafür lieferte, dass die Verwaltung in dem Streben nach Verbes-