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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Sparkassen.

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15. Herzogthümer Holstein und Lauenburg.

Die in Kiel schon 1796 errichtete Sparkasse hatte am 1. Juli 1847 einenBestand von 1,419398 Mark; die Sparkasse in Altona, seit 1801, Ende 1851:4,567241 Mark durch 10810 Einlagen; die Sparkasse in Itzehoe 1847: 199991Mark; die Sparkasse in Barmstedt 1847: 49195 Mark; die Spark, zu Hohen-westedt 1847: 85770 Mark. — In Lauenburg befindet sieh eine Sparkasse,in welcher schon Ende 1833: 38394 Mk. N. 2 /a Einlagen sich befanden.

16. Freie Stadt Hamburg.

(Mitth. des Zentr.-Ver. f. d. Wohl d. arb. Klassen, 1851, Heft 10, S. 35 u. 44, 1853,Heft 1, S. 5; — Statistik der Stadt Hamburg, H. 1847, S. 598).

Das Statut von 1827 hat durch Senats-Dekret vom 7. Juli 1852 (Ges.Samml. 1852, S. 509) einen Zusatz bekommen. Der Gesammtbetrag der Ein-lagen war Ende 1840: 2,880549 Mrk. Kour.; 1850: 4,328435 Mrk. Kour.

17. Freie Stadt Bremen.

(Mitth. d. Ver. f. d. Wohl d. arb. Klassen, 1852, Heft 13, S. 38).

Seit 1825 bestehend, mit einem Einlagenbestand vom 1. Juli 183p: 40000Thlr. G., 1837: 112000, 1847; 1,351000, 1851: 2,325913 Thlr. Gold; einesehr rasche und ansehnliche Zunahme. Zahl der Bücher 1. Juli 1851: 18014,Reservefonds 163019 Thlr. Wegen der damit verbundenen sogenannten „Nonnen-„Aktien“ ist S. 48 der Mitth. zu vergl.

18. Freie Stadt Lübeck.

(Mittheilung des Zentral-Vereins fiir das Wohl der arbeitenden Klassen, 1853 Heft 2, S. 169;Berichte der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Thätigkeit in den N. Lübeck. Bl.).

Spar- und Anleihe-Kasse, seit 1817 mit 1827 geänderten Statuten. Be-stand an belegten Kapitalien im Jahre 1827: 718650 Mark, 1837; 1,182050,1847: 1,753374, 1852: 2,053372 Mrk.; Fonds der Anstalt 1852: 211175;Dividende der Gesellschaft 9906 Mrk. —

19. Freie Stadt Frankfurt a. M.

(Meidinger, Frankfurts gemeinnützige Anstalten, Frankfurt 1845, S. 151 und 157; dieJahresberichte der Gesellschaft zur Beförderung nützlicher Künste).

Nach der Rechnungsablage fiir 1853 besassen Ende 1853: 6350 Einle-ger 1,908654 fl., mithin kommen im Durchschnitt auf 1 Einlage fast genau 300fl.; der Reservefonds betrug 171384 fl.

20. Fürstenthümer Deutschlands, (z. v. oben Thüringen’sche Staaten). Fürsten-thum Lippe besitzt in Detmold eine Leihbank und Sparkasse, in Lemgo eineSparkasse, (Gesetzsammlung für 1847 — 52, S. 388). — Waldeck hat Spar-kassen zu Sachsenhausen (für das Oberamt der Werbe seit 1836), zu Korbachseit 1844, zu Arolsen seit 1844, zu Pyrmont; auch eine Landes - Sparkasse inArolsen. Der gesammte Vermögensbestand dieser Anstalten beträgt jetzt etwa350000 Thlr. — Von den Sparkassen der Landgrafschaft Hessen zu Homburgund Meisenheim, verschuldete jene Ende 1853 an 1078 Einleger 239466 fl.,d. i. 1 durchschnittlich zu 222 fl.