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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Sparkassen.

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het Armwezen) zu entnehmen und finden sich dort leider nicht vollständig.Fokker, in seiner verdienstlichen Schrift: Het Spaarbankwezen in Europa,in't bijzonder in Nederland, Middelburg 1853, bemerkt, dass es im Jahre 1850bereits 118 Sparkassen gab, deren 109 er einzeln aufzählt, als unter Leitungder berühmten Maatschappij tot Nid van ’t Algemeen , befindlich. — Das Staatlc.en Staathuishoudkundig Jaarb. voor 1853 hingegen sagt S. 50, dass im Jahre1850: 82 Sparbanken vorhanden seien, von denen 71 durch 30396 Tlieil-nehmer 1,312876 fl. Einlagen besassen; die darunter nicht befindliche Sparbankzu Amsterdam (Jaarb. a. a. O., S. 387, eröffnet 20. Juni 1848) hatte am 30.März 1853 durch 1964 Einlagen 85440 fl. Ausserdem gab es 41 Spar-kassen, deren 38 durch 3387 Theilnehmer 26605 fl- Einlagen hatten; diesessind Anstalten für gemeinsame Ersparniss behufs wohlfeilen Ankaufs von Lebens-bedürfnissen. Der Gesammtbestand aller Sparkassen kann hiernach für jetztnicht höher als zu 3,850000 11. angenommen werden, Fokker, a. a. 0. berech-net für Ende 1850, dass 30396 Sparkassen-Einlagen ein Guthaben von 3,811167fl. besassen, mithin 1 Einlage durchschnittlich 125 fl. Auf je 100 Köpfe derBevölkerung kam 1 Einlage und von der eingelegten Summe auf 1 Kopf durch-schnittlich 1,24 fl. —

25. Königstaat Belgien.

Die ersten Sparkassen wurden 1832 von der Societe gen. pour favoriserVindustrie nat. gegründet; seitdem sind deren viele hinzugekommen, unter man-; nichfachen Formen grösstentheils von finanziellen Gesellschaften errichtet. Ende

| 1848 zählten sie 17454 Theilnehmer. mit zusammen 14,862464 Frk. Einlagen

| (Mittelwerth 1 Buchs 852 Frk.); Ende 1850 hatten 23302 Theilnehmer 17,024397

I Frk. eingelegt (1 Buch im Mittelwerth von 731 Frk.). Der Zinsfuss ist 1848auf 3 % herabgesetzt. Das Expose decennal von 1841/50 sagt II. 314, dassdas Sparkassenwesen in Belgien noch viel zu wünschen übrig lasse und nochj weit entfernt davon sei, dem Bedarfe zu entsprechen. — Wie viel mehr Ursache

i zu einem solchen Urtheil ist in den mehrsten Deutschen Staaten vorhanden! —

(Steinbeis, in seiner vortrefflichen Schrift über „Gewerbe-Beförderung in Belgien,Stuttgart 1853“, giebt, namentlich S. 79, 267 und 270, über die dortigen der-; artigen Anstalten im Einzelnen Auskunft).

26. Nach Bergsoe ( Den danske Stats Statistik, IV. S. 363 ff.) ist imKönigreiche die erste Sparkasse 1816 zu Odense errichtet. Im Anfänge desJahres 1850 war der Bestand sämmtlicher Sparkassen des eigentlichen Däne-mark 7,525000 Rsbkthlr., oder auf 1 Durchschnitts-Kopf der Bevölkerung 5 VgR sbkthlr.; davon in Kopenhagen allein 1,480000 Rsbkthlr., also auf 1 KopfIIV 3 Rsbkthlr.

27. Schweden besitzt zwar in vielen Städten Sparkassen auch provinzielleHülfsanstalten von zweckmässiger Einrichtung, allein mir ist kein Nachweis über