Deutsche Staaten. — LanUheer und Kriegsflotte.
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Preussen zählt junge Männer von 17—19 Jahren 452544. und davon sind 4765 im Kriegs-dienste; dahingegen sind von den 692262, welche 20—24 Jahre alt sind, 133533 in die Armeeeingetreten, so dass also ein mögliches Aushebungs-Material von mehr als 1 Mill. junger Männervorhanden ist.
Die „Zeit“ enthielt im Januar 1854 folgende Aufstellung über die Prenssische Armeenach der neuesten Organisation. Infanterie excl. Garde: 45 Regt. Linie, ä 3000 Mann in 3 Bat.getheilt 135000 M.; 45 Regt. Landwehr ä 3000 M. in 3 Bat. getheilt 135000 M.; 45 Regt.Landwehr 2. Aufgebot in derselben Eintheilung und Stärke 135000 M.; 45 Ersatzbataillone ä1000 M. 45000 M.; 10 Jägerbataillone ä 1000 M. 10000*M.; 10 Bataillone Reserve-Jäger ä500 M. 5000 M. Cavallerie excl. Garde: 38 Regt. Linie ä 800 M., eingetheilt in 4 Schwadronen30400 M.; 38 Regt. Landwehr in derselben Eintheilung und Stärke 30400 M.; 35 Ersatz-Schwa-dronen ä 200 M. 7000 M. Diese Cavallerie ist folgendermassen eingetheilt: (incl. Landwehr)26 Regt. Husaren, 20 Regt. Kürassiere, 20 Regt. Dianen und 10 Regt. Dragoner. Feldartillerieexcl. Garde: 9 Regt. Fussartillerie ä 1000 M. ä Regt. 5 Bat. 64 K. 576 K. 9000 M.; 9 Rpgt.reitende Artillerie ä 500 M. 3 Bat. 24 K. 216 K. 4500 M.; 9 Regt. Landwehr ä 1000 M. 8Bat. 64 K. 576 K. 9000 M.; 9 Regt. Landwehr ä 300 M. 3 Bat. 24 K. 216 K. 4500 M.; 9Abtheilungen Pioniere und Ingenieure 4500 M.; 9 Abtheilungen Landwehr in derselben Ein -theilung und Stärke 4500 M.; Festungsartillerie 8000 M.; Landwehrartillerie 8000 M.; Festungs-pioniere und Ingenieure 4000 M., Landwehr 4000 M. Die Flotte, die noch in der Organisationbegriffen ist, zählt bereits 3000 M.; Train-, Proviant-, Munitions-, Lazarethmannscbaft 10000M. Zusammen 614400 M„ 1584 IC. — Meine Finanz - Statistik, S. 115, 119 und Schae.de,Liste der Königl. Preussischen Marine am 1. Januar 1854.
Zu 4: Königstaat Württemberg. Darunter 211800 Militär- und 35014 fl. Militäror-dens-Pensionen.
Zu 5: Grossherzogthum Baden. Darunter 291872 fl. für früher geleistete Dienste (Spe-zial-Budget im Anlage-Band III).
Zu 6: Grossherzogthum Hessen. Darunter etwa 150000 fl. für Pensionen.
Zu 7: Kurfürstenthum Hessen. Meine Finanz-Statistik S. 542.
Zu 8: Herzogthum Nassau. Meine Finanz-Statistik S. 637, 109647 fl. Militär-Pensionen.
Zu 9: Königstaat Sachsen. Nach der Formation von 1850 ist die Kriegsstärke mit Ein-schluss der Reserve sogar 29684.
Zu 15: Herzogthum Anhalt-Bernburg. Der Normaletat des Fiisilier-Bat. Anhalt-Bernburg gründet sich auf den Vertrag über dessen Anschluss an die Preussisehe Armee, wo-nach der Friedensverpflegungsetat 522, der Kriegsverpflegungsetat aber 814 Köpfe beträgt. Seit1851 haben jedoch, durch starke Beurlaubungen, so ansehnliche Ersparungen Statt gefunden,dass für 1854 die etatmässige Stärke der anwesenden Militärs nur 283 und die Ausgabedafür nur 38760 Thlr. ist.
Zu 16: Königstaat Hannover. Meine Finanz-Statistik S. 869.
Zu 17: Herzogthum Braunscbweig. Meine Finanz-Statistik S. 995.
Zn 18: Grossherzogthum Oldenburg. Erfolgt aus der Zentralkasse.
Zu 19: Grossherzogthum Mecklenburg-Schwerin. Meine Finanz-Statistik S. 1158 ff.
Zu 30: Freie Stadt Hamburg. Ausserdem für etwa 12000 Mann Bürgermilitär 118500ML Konrt.
Zu 31: F’reie Stadt Bremen. Für die Bürgerwehr ausserdem 12000 Thlr. Gold.
(Nach Seite XLV1 der Einleitung haben die Standestabellen von 1853: 9000 Köpfe mehrergeben, nämlich 170000; in Folge des Bundesbeschlusses vom 10. März 1854 hat im Laufe d.J. eine Vermehrung der einzelnen Kontingente um J je °(o der matrikularmässigen BevölkerungStitt gefunden, (oben Einleitung, Seite XLII). Diese Vermehrung wird für die Staaten unter c.etva 21500 Köpfe betragen, mithin deren Friedensetat auf 192000 Mann bringen, was 1,10 °(oihrer jetzigen Bevölkerung ist. Dadurch wird auch die Ausgabe entsprechend sich erhöhen>sie wird für die Gruppe c. künftig für den Friedensstand etwa 20 l |2 Mill. Thlr. sein, oder auf1 Kopf der Bevölkerung 1,18 Thlr. und von der Endsumme ihrer Staatsausgabe fast 20 °|o oderein Fünftheil).