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Deutschland und das uebrige Europa : Handbuch der Bodens-, Bevölkerungs-, Erwerbs- und Verkehrs-Statistik; des Staatshaushalts und der Streitmacht / in vergleichender Darstellung vom Dr. Freih. Fr.W. v. Reden
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Nachträge, Berichtigungen, Satzfehler.

II. Geest- und Moorboden.

Körner.

St

roh.

A. Im Alt-OIdenburgischen. Oldenb. Scheitel,

Gew. 1 Scheff,Pfund.

Zahl d. Fuder.

Gew. 1 Futl.Pfund.

9.

Heu von Wiesen, Iter Schnitt.

_

2-3

1500

(das Nachgras wird in der Kegel abgeweidet.Vom Dreschlande ebenso wie bei den Wiesen.)Heu von rothem Klee, - lter Schnitt . . .

23

1500

2ter Schnitt . . .

(in der Regel wird derselbe grün verfüttert

' 12

i

1500

und überall nicht häufig gebaut.)

10.

Die Weiden sind mehrstens Dreschkämpe; manrechnet l 1 jz-2 Juck zur Sommerernährung einesmittelschweren Stück Hornviehs, welches ge-

mästet 500600 Pfd. schwer wird.

B. Im Münsterschen und Wildeshausen.

1.

Oelsaat, a) Wintersaat.

30 36

33

3

1200

b) Sommersaat.

(werden wenig, mehrstens nur zum häuslichen

39

31

23

1200

Bedarf gebaut )

2.

Weizen, a) Winterfrucht.

38

23

1200

b) Sommerfrucht.

30- 35

37

23

1200

(wie zu 1.)

3.

Bocken (Winterfrucht).

(wird sehr stark angebaut und viel ausgeführt.)

36 50

35

34

1200

4.

Gerste (Sommerfrucht).. .

40 55

28

24

1200

(wird wenig gebaut.)

5.

Hafer (Sommerfrucht).

(der Anbau ist nicht über den eigenen Bedarf.)

50 75

18

34

1200

6.

Buchweizen (Sommerfrucht).

(der Anbau geschieht sowohl auf d, Hochmoorennach d. Brennen, als auf leichtem Hackboden)

40 60

34

2

1200

7.

Kartoffeln.

350400

34

(in den letzten Jahren noch geringer.)

8.

Heu von Wiesen, lter Schnitt.

(das Nachgras wird in der Kegel abgeweidet.)

2

1500

9.

Klee wird nur zum Grünfutterbau in der Nähe des Hauses gebaut

und auch seltener als

auf den Oldenburgischen Geesten. ..

jO. Weiden sind zum grossen Theil noch gemeine Marken, die durch Plaggeuhieb noch dürf-tiger gemacht sind, als sie von Natur waren.

Seite 20, Zeile 28 von obeu, anstatt 03,35000, ist zu lesen: 3,350000.

Seite 398 ist der Werth der Seidenwaaren zu hoch angenommen. Verleitet dazu Mn ichdurch die Französische Industrie-Statistik, welche einen so unmässig hohen Einheitssatz beider Durchschnitts-Werthschätzung zum Grunde legt. Hätte ich es gewagt eine Schätzungdes Werths der Seidengewebe, auf Grund eines Durchschnittspreises für alle Sorten zu be-werkstelligen; so würde ich für Deutschland nicht höher gegangen sein als 1200 Thlr. für einenZollzentner. Zu vergl. die amtlichen Schätzungswerthe Oesterreichs und Belgiens.

Seite 482, Zeile 2 von oben, statt 1,5000000 Ztr., 1,500000 Ztr. zu lesen.

Seite 529 ist vergessen: die Handels-Kammer des Kreises Siegen.

Zu Seite 534: Schiffswerfte im Königreich H ann o v e r und deren Betrieb im Jahre 1853:Zahl der Schiffswerfte in den Landdrosteibezirken Lüneburg 11, Stade 28, Aurich 51. Da-rauf vollendet im Jahre 1853: a) Seeschiffe in Lüneburg 10, Stade 13, Aurich 38 Stück. Trag-fähigkeit, in Lasten von 4000 Pfd., in Lüneburg 2337, Stade 2102, Aurich nicht angegeben,b) Watten- und Fluss-Schiffe in Lüneburg 22, Stade 37, Aurich 18. Tragfähigkeit in Lüneburg 217,Stade 403, Aurich nicht angegeben. Blieben im Bau: a) Seeschiffe in Lüneburg 6, Stade 15,Aurich 35. b) Watten- und Fluss-Schiffe in Lüneburg 4, Stade 17, Aurich 7.

Seite 700 müssen die Ziffern der beiden letzten Zeilen anstatt in der 1. und 2. Spaltein die 5. u. 6. Spalte, also unter Werth der Einfuhr und Ausfuhr Mecklenburgs gesetzt werden.

Druck von C. Adelmann in Frankfurt a. M.