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Ablenkung der Magnetnadel.
für diesen Zweck vorzüglich sich eignet, indem sie die ma-, gnetischc Kraft der Eisenmasse gleichsam in einen Pnnct ver-einigt, und cs möglich macht, die Wirkung jeder andernEisenmasse von beliebiger Gestalt, deren lnagnctischer Schwcr-punct bekannt ist, durch einfache trigonometrische Functio-nen nach ihrer Lage zur Magnetnadel zu bestimmen.
Sätze über (len Magnetismus der Lage.
1 . Wenn man einen empfindlichen Abweichungscompars aneine eiserne Kugel anhält, so wird die Nadel in verschie-denen Stellen von dem magnetischen Meridian abgelenht.
2. An jeder Kugel giebt cs jedoch einen gröfslen Kreis , indessen Ebne die Nadel ungestört bleibt.
3. Die.Ebne dieses gröfsten Kreises ist von Nord nach Südgeneigt, in der Richtung des magnetischen Meridians, undbildet mit dem Horizont einen Winkel, welcher dem Com-plement der magnetischen Neigung gleich ist. 'Wenn sichder Mittelpanct einer Magnetnadel in der Ebne diesesKreises befindet, so hat sic dieselbe Lage, wie wenn keineeiserne Kugel da wäre.
4. Wenn man diescii Indißerenzhreis als den magnetischenudequator der Kugel betrachtet, so finden auf ihr auchmagnetische Pole) Breitenkreise und l’arallelkreisc dem-selben entsprechend statt. Man nehme als ersten Meri-dian denjenigen Breitenkreis an, welcher durch die Dureli-sclmitfspuncte des magnetischen Aequators mit dem Hori-zonte, oder durch den magnetischen Ost- und Wcst-Punctgeht, und bezeichne mit A die Deviation der Compafsna-dcl an irgend einer Stelle der Kugel, deren magnetischeLänge, a, und deren magnetische Breite b sey, so ist stets
Tang. A = Sin. 2 b. Cos. a.
Magnetische Länge und Breite Werden hierbei auf die Mitteder Compaslhadcl bezogen.
5. Das nämliche Gesetz lindet statt, wenn mau sich die Mitteder Compafsnadcl als das Centrum einer Kugel verstellt,die auf eben diese Art eingctheilt wäre, und an derenOberfläche sich der Mittclpunct der Eisenkugel) oderWenn es ein Körper von anderer Gestalt ist, der magne-tische Schwerpunct desselben befände. Hieraus lassen sieh
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