Band 
Erster Band. A und B.
Seite
80
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ßü Absorption.

machten ihm spätcro Versuche diese Vermuthung unwahr-scheinlich.

In der That, wie man auch die Zahl und Gröfse derAtome in den Gasarten annehmen mag, so findet sich hier-zwischen und zwischen den gefundenen Absorptionsgröfsenkein Zusammenhang. Wird z. B. angenommen, alle Gaseenthielten bei gleichem Mafse gleichviel Atome; so würdedie relative Gröfse der Letztem dem spccifischen Gewichteder Gase entsprechen, und man miifstc dann ein Verliältnifsfinden zwischen dem spccifischen Gewichte und der Absor-birbarkeit der Gasarten. Allerdings zeigen sich dann vielespccifisch schwerere Gase reichlicher oder wenigstensschneller vcrscliluckbar, als specilisch leichtere, wie auchSatjssÜru dieses Gesetz aufstcllte. Doch finden sich zuvielAusnahmen, als dafs man hierauf etwas bauen könnte; denndas Wasser nimmt mehr hydrothionsaures Gas auf, als koh-lensaurcs, mein- Salpetergas als Sauerstoffgas u. s. w. , alsomehr vom leichteren als vom schwereren Gase, und so zei-gen sich auch sehr verschiedene Absorptionsgröfsen bei ei-nerlei spccifischem Gewichte, ölerzeugendes Gas, Salpeter-gas und Kohlenoxydgas) und gleiche Absorptionsgröfsen beisehr verschiedenen speciliscliem Gewichte (Kohlcnoxydgasund Wasserstoffgas); eben so wenig finden wir Uebcrcin-stimmung zwischen Absorptionsgröfse und Zahl und Gröfseder Gasatopie, wenn wir mit Prout festsetzen, bei gleichemUmfange enthalte das Wasserstofigas, Stickgas, Kohlenoxyd-gas kohlensaure Gas, hydrothionsaure Gas und Stickoxy-dulgas -£• so viel und das Stickoxydgas -£■ soviel Atome als dasSauerstoflgas. Dann wäre nämlich das Atomgewicht desSauerstoffs auf 8 , das des Wasserstoffs auf 1 , des Stickstoffsund des Kohlenoxyds auf 14, der Kohlensäure und desStickoxydnls auf 2 2 , der Ilydrothionsäurc auf 17 und desStickoxyds auf 3 0 zu setzen, Zahlen, welche mit den Ab-sorptionsgröfsen noch weniger im Vcrhältnifs stehen, als diespccifischen Gewichte, Sehen wir blos auf die Zahl derAtome und nicht auf ihre Gröfse, und nehmen hierbei dieeben erwähnte Proutische Abtlieilung der Gasarten in 3Classen von einfach, doppelt, und vierfach ausgedehntenGasen als die wahrscheinlichste an; so zeigt sich auch hier