Band 
Erster Band. A und B.
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Abweichung der Magnetnadel.

bis zu nielircrn Graden anwendbar. Allein man mufs, wennetwa durch die Wirkung der Kalte die Nadel aus ihrer hori-zontalen Lage gewichen ist 1 , im Stande seyn, durch aufge-legte Gewichte sie in dieselbe zuriickzubringen. Die Ga-rantie der Unverrückbarkeit erhält man am besten durchein Fernrohr, das, mit den Mikroskopen fest verbunden,nach einem entlegenen Object gerichtet ist.

Aus diesen Grundsätzen ergiebt sich folgende Construc-tion eines Declinatoriums für die Beobachtung der täglichenFio-Aenderungen. AA* ist ein starker viereckiger Rahmen22, von Messing oder Kupfer, welcher um das Centrum I be-weglich, am Schwanzstück S vermittelst der Schrauben vvin beliebiger Richtung befestigt wird. Auf demselben wirdeine dicke Messingplatte BBB aufgeschraubt, welche dieMikroskope M M* trägt, und zwei viereckige OclTnungen alsFenster hat. An dieser Tafel B ist von unten der Glaska-sten GG' befestigt, welcher in der Zeichnung als ganzdurchsichtig dargestellt ist, in der Ausführung jedoch ainbesten aus hölzernen Rahmen zusammengesetzt wird. Erist unten mit einem dünnen Boden versehen, und stehtschwebend von der Steinplatte um die Dicke des Stückes Sfib. Auf der entgegengesetzten Seite des Kästchens befindetsich der Träger T für die Glasröhre, in welcher die Nadelns an einem Seidenfaden aufgehangt ist. Sein Fufsstück,das einen Halbkreis bildet, steht auf einem nur eben aufder Tafel hervorragenden Stifte, und wird durch drei Stell-schrauben, p; p ; p, von denen eine in der Zeichnung sicht-bar ist, auf dieselbe niedergezogen , so dafs man durch ver-änderte Neigung des Trägers den Mittelpunct der Nadel je-derzeit in die Linie der Mikroskope zurückführen kann, oh-ne die Letztem selbst im Mindesten zu stören. In derobern Fläche des Gestelles A und der Tafel B befindet sichein geräumiges kreisrundes Loch, um der Röhre R freienDurchgang zu gestatten. Zur Abhaltung des Luftzugeswird die Röhre R mit einem leichten messingenen Kragen Kumgeben, dessen Durchschnitt die nebenstehende Figur dar-

i S. unten vom Einflüsse der Kälte und Feuchtigkeit auf die Mag-netnadel.