flüssiger uud fester Körper.
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Zur Begründung eines allgemeinen Gosetzcs sind iudefs nochgenauere Versuche erforderlich'.
Die bedeutendste Reihe von Versuchen ist diejenige,welche Achabjo anstcllte 1 , und woraus er zuerst fand, dal’sder veränderliche Zustand des Barometers keinen Einllufsauf die Stärke der Adhäsion ausübe. Dagegen nahm diesel-be mit der Erhöhung der Temperatur ab, worüber er ausseinen Versuchen ein allgemeines Gesetz aufstellte. Ist xdie Temperatur des Wassers, y die dieser zukommende Ad-häsion nach dem Gewichte ausgedrückt; b der Coeilicientvon y, a eine con6tanto Gröfse; so ist x = a — by. Umhierin die Gröfscn a und h zu bestimmen, nahm er zwei Ver-suche mit einer Glasplatte von 1-j- Z. Durchmesser, welchean ctestillirteni Wasser bei 67 ° und 3 G 4 C. durch 80 und8 9 Gr. losgerissen wurden.
Hiernach war 6 7 = a 8 0 b3 6,4 = a — 89 b
woraus a 3 39 und b = 3,4 gefunden wird, und womiteine Rcihc^ von Versuchen genau übereinstimmtc. Man hathingegen cingewandt , dafs die Zunahme der Adhäsion beiverminderter Temperatur sich wie die Quadrate der Cubik-wurzeln der Dichtigkeiten verhalten müfsten weil die An-ziehung der Menge der berührenden Punete direct propor-tional scy. Obgleich dieser Einwurf noch zweifelhaft ist;so scheint es doch nicht wahrscheinlich, dafs das allgemeine?Gesetz durch zwei Versuche so einfach bestimmt werdenkönnte, und verdient die Sache daher aufs Neue genauuntersucht zu werden.
Achard suchte ferner das Verhältnis zwischen derGröfse der Oberfläche und der Stärke der Adhäsion durchPlatten von 1,5 bis 7 Z. Durchmesser auszumitteln, undfand, dafs dasselbe im directen Verhältnisse der Quadrate