A e o I u s h a r f e.
A e q u a t o r.
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Wenn einige behaupten, dafs ungleich gestimmte Saitenvon seihst eine gleiche Stimmung annähmen, so fehlt cs fürdiese unwahrscheinliche Voraussetzung an genügenden Er-fahrungen. Man kann übrigens die Aeolsliarfe auch imFreien aufhängen, wo sie indefs weniger laut und harmo-nisch tönt, oder an einem Baume so befestigen, dafs derWind sie schräg trifft 1 2 . Die von Langgut» angegebenetransversale Acolusharfc unterscheidet sich im Wesentlichenhiervon nicht; sic ist in einem Kasten befindlich, an wel-chem zur Itegulirung des Luftzuges Windklappen angebrachtsind a , M.
Aequator. '
Gleich er;Acquinoclialkrcis; Aequator’ Cir-culus aequinoctialis • Equatcur; Equinoctial; ioyfte-Qivog hei l’tolemäus. Derjenige grüfste Kreis am Ilimmcl,dessen geometrische Pole die Wcltpolc, die bei der Umdre-hung der Iliininclskugel ruhenden Pole, sind, heilst derAequator. Jeder Punct im Aequator des Himmels ist 9 0Grade von beiden Polen des Himmels, die man bei derBeobachtung als Mittelpuncte aller von den Sternen bei dertäglichen Bewegung durchlaufenen Kreise kennen lernt, ent-fernt. Der Aequator theilt also die Himmelskugcl in zweigenau gleiche Hälften, die nördliche und südliche Halb-kugel (Ilemisphearium boreale et australe.) Alle durch beideWcltpole gehende Kreise sind gegen ihn senkrecht, also derMittagskreis, die Stundenkreise, die Adwcichungskrcise;alle übrigen grüfsten Kreise schneiden ihn in zwei einandergerade gegenüberstehenden, oder um 180 Gr'ade von einan-der entfernten Punctcn. Seine Durchschnittspunctc mit demHorizonte, welche um 9 0 Grade vom Mittagskreise entferntliegen, heifsen der Morgenpunct oder Ost und der Abcnd-punct oder V r cst; den erstem hat der Beobachter links, denandern rechts, wenn er das Gesicht gegen Mittag kehrt.Da immer die genaue Hälfte des Acqnators über dem Hori-zonte und die Hälfte unter dem Horizonte ist, so verweilenalle im Aequator stehende Gestirne eben so lauge über als
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1 Gilbert Aon, X, Co.
2 G. XV. 3o5.