Band 
Erster Band. A und B.
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Aequator, magnetischer.

Afrika, so dafs Guinea nördlich von ihm bleibt, dann gehter durch die nialdivischen Inseln, durch Sumatra, u. Borneo ,geht nördlich an Neu - Guinea vorbei durch das Süd-Meer,schneidet Siid-Amerika in der Gegend von Quito und umden Ausflufs des Amazoncnllusscs.

Die Bewohner des Aequators sehen beide Himmels-Poleim Horizont; alle Gestirne verweilen bei ihnen 1 2 Stundenüber und 12 Stunden unter dem Horizonte; daher ist beiihnen immerfort der Tag der Nacht gleich; wenn die Sonnein einer der Nachtgleichcnpuncte steht, so geht sie ihnendurch das Zcnith ; alle Sterne steigen dort vom Horizontegerade, oder rechtwinklich herauf. Vom Acquator au zähltman auf der Erde die nördliche oder südliche geographischeJireite; auf dem Acquator zahlt man von einem willkürli-chen ersten Meridian an die geographische Länge, und zwarpflegt man diese von dem gewählten ersten Mittagskreise annach Osten und nach Westen zu zählen, jedoch zählen ei-nige Schriftsteller die Lange von Westen nach Osten bis zu360 Graden fort, wo dann eine westliche Länge von 310Graden mit einer östlichen Länge von 5 0 Graden einerleiist. Die tägliche Umdrehung der Erde erfolgt nach derRichtung des Aequators, das ist, jeder Puuct auf der Erdedurchläuft in einem Tage einen mit dem Acquator parallelenKreis.

Rer Name Aequator , Gleicher, ist von der unaufhörlichdort gleichen Länge des Tages und der Nacht hergenommen.Die Linie heilst er bei den Schiffern, weil er als die wich-tigste Linie auf der Erde in manchen Beziehungen anzuse-hen ist. Daher die Ausdrücke, die Liniepassiren u. s. w.

B.

Aequator, magnetischer.

So nennt man in der Lehre vom Magnetismus der Erdediejenige in sich selbst zurücklaufcnde Linie in der Nahe desgeographischen Aequators, in welcher die Magnetische Nei-gungsnadel horizontal liegt. Sic ist die Linie des Gleichge-wichts zwischen den magnetischen Kräften beider Erdhälften,und geht im atlantischen Meere bis i 2 Grade südlich vomErdäquator, und eben so viel nördlich im Indischen Occan