A er o s t a t,
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erhölmng von 100° C. mir um 0,375 ausgedehnt, mithinauch ebensoviel spec. leichter wird, so ergiebt sich hierausdeutlich, mul noch mehr aus der unten folgenden Berech-nung, dafs es unmöglich ist, die Montgolfieren eben so kleinzu verfertigen als die Charlicren. Berücksichtigt man ne-ben der Geringfügigkeit des Preises auch die geringe Wär-nieleitung des Papiers, so ist dieses für kleine Montgolliercnam meisten geeignet; zu größeren aber nimmt man der er-forderlichen Festigkeit wegen leinene oder baumwolleneZeuge, legt diese zuweilen doppelt über einander, oderfüttert sie mit Papier aus. Um sie inwendig gegen das Ent-zünden etwas zu sichern, werden sie mit einer Erd färbe über-strichen , oder vorher in einer Auflösung von Salmiak undKalk eingeweicht, auswendig aber gegen den Einflufs desRegens durch Oelfarbe geschützt. Auch bei diesen wähltman die Kugelform oder eine, welche dieser nahe kommt,läfst unten eine Oeffnung, deren Durchmesser 0,2 5 bis 0,8 3des Durchmessers der Maschine selbst beträgt, nähet einenHals von gleichen Durchmesser und 6 F. Höhe daran, undlegt für die Aeronauten unten eine 3 F. hohe und 18 Z.breite, aus Weiden geflochtene Gallerie an, welche mitder inneren Seite an dem Halse festgemacht wird, aufsenaber an Seilen hängt, deren Enden an das über den oberenTheil des Ballons geflochtene Netz geknüpft werden. Et-wa l F. über dem unteren Rande wird inwendig in den Ilalseine Glutpfanne aus eisernen Stäben, welche ohngofähr 0,3lies inneren Raumes des Halses einnimmt, oder eine blc-chene Flasche mit Weingeistlampen, an Ketten aufgehängt,und durch Einschnitte im Schlauche von den Aeronauten be-handelt. Sind die Montgolfieren klein, so faltet man siezusammen, hält die untere Oeffnung über ein flackerndesFeuer, am leichtesten über entzündeten Weingeist, und in-dem man der Ausdehnung des Ballons durch die aufsteigendeerhitzte Luft vermittelst Entfaltens desselben zu Hülfekommt, wird er sich von selbst erheben; zugleich aber ist csnützlich, ihn durch eine Schnur, welche über ein leichtesGerüst hcrabhängt, in die Höhe zu ziehen. Sind diese klei-neren einmal mit erhitzter Luft gefüllt, so befestigt manzur längeren Erhaltung der Hitze unter ihrem Halse blofs