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A ü r o s t a 1.
messcr oder die Seite der Kugel und des Würfels, mithinist nach der ohen gegebenen Formel d = ~^>d. h. um den
Durchmesser der kleinsten Kugel oder die Seite des klein-sten Würfels zu finden, welche mit erhitzter Luft oderWasserstofTgas gefüllt gerade schweben würden, dividireman das sechsfache Gewicht eines Quadratschuhes des an-zuwendenden Stoffes durch den Unterschied des spec. Gew,eines Cub. Fufscs gemeiner Luft und der erhitzten oder desWasserstoffgas. Nach genauester Wiegung ist das Gewichtvon einem Quad. F. des dünnsten Und völlig trocknen Schaf-häutchens 18,16 Gr. Nehmen wir nun für das Gewichteines Cub. F. Luft 604 Gr. und das angewandte Wasser-stoffgas zehnmal leichter, so giebt dio Formel den Durch-messer der kleinsten Kugel d = — 3 1 08,96 ^
«. 0,9 9 a 6o4 — oo,r
= 0,2 004 F. oder 2,4048 Z. Nehmen wir das Gewichteines par. Cub. F. Wasser — 1170,5 Unzen', das spec.Gew. des Flatin = 2 0 und hiervon Blech von 0,05 Lin.dick; so würde ein Quad. F. desselben 3 901,66... Gr. wie-gen , und der Durchmesser der kleinsten, hieraus ver-fertigten Kugel 4 3,5 F. haben müssen, um in derLuft zu schweben. 1 2 Nehmen wir an, dafs ein Ballon durcherhitzte Luft steigen soll, und dafs- die Ausdehnung dersel-ben durch die Erhitzung 0,3 beträgt, so verwandelt sieh
die angegebene Formel in d =: ——— =-^4r = ^ 23 . In-
a—0,7a a.o,D 3.a
dem nun der Durchmesser der kleinsten Kugel mit Wasser-stoffgas d ist, so mufs bei Voraussetzung der Genauig-
keit der angegebenen Gröfsen der Durchmesser der klein-sten Montgolfiere dreimal so grofs als der kleinsten Charliere®eyn, wenn beide von einerlei Stoff gemacht sind.
Aus der oben gegebenen Formel k — a c — (b c + p)kann man leicht die Kraft berechnen, mit welcher sowohldie Charlieren als auch die Montgoliiercn aufsteigen. Es
1 iS. Hydrostatik.
2 Andere und mehrere Angaben von Lichtenberg S. im gött. Mag.5ter Jahrg. Dies Stuck.