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A erostat.
Die liier gefundene Kraft, womit die Maschine; in dieHöhe steigt, ist insofern zu grofs, als die blofsc Hülle, ohneauf die Ränder der Nahte, die Seile und andere SachenRücksicht zu nehmen, berechnet ist; auch darf keine Char-licre des Platzens wegen ganz gefüllt werden, sondern nmfsum einen gewissen, durch die Höhe, bis zu welcher sie sicherheben soll, zu bestimmenden Theil ihres Inhalts leerbleiben. Steigt nämlich die Charliere in die Höhe, so wirdsie im Verbal tnifs des verminderten Gegendrucks der äufsernLuit mehr ausgedehnt werden, und daher ihre Steigkraftheibt‘halten. Sie würde sich daher unendlich hoch erheben,wenn nicht die eingcschlossene Luft durch die Hülle com-primirt würde, und die Aeronauten genötliigt wären, in/ grofsen Höhen zur Verhütung des Zerplatzens Gas durch die
Klappe entweichen zu lassen. Diejenigen Untersuchungendaher, welche namentlich L. Eueeb . 1 und Khamp 3 angestellthaben, um diejenige Höhe zu berechnen, in welcher einAcrostat von gegebener Steigkraft zum Gleichgewichte kom-men würde, sind aus der angegebenen Ursache nur unterder Bedingung anwendbar, wenn der Cubik-Inhalt des Bal-lons sich nicht mehr ändern kann, und cs wird daher aucheine plötzliche Veränderung im Barometerstände bis auf die-sen Punct weder eine Vermehrung noch eine Verminderungder Steigkraft eines Luftballons hervorbringen. Hierauserklärt es sich, wie cs möglich war, dafs der Luftballondes Grafen Zambeccari bei seiner ersten Reise 1803 mitgrofser Gewalt auf das adriatischc Meer herabfiel, und nacheinigem weggeworfenen Ballast sich wieder zu uncrmcfsli-cher Höhe erhob. Dagegen macht eine Tcmpcraturdilfercnzder cingesclilossenen Luft sowohl bei einer Charliere, alsauch bei einer Montgollicre einen bedeutenden Unterschied,welcher bei der crstcrcn durch den blofscn Einflufs der Son-nenstrahlen leicht hervorgebracht wird, und allezeit statt fin-det, sobald der Ballon sich zu beträchtlichen Höhen erhebt,wo die äussere Luft viel kälter ist, die im Ballon befindliche
i Mein, de l'Ac. 1781. p. a 63 .a S. Geschichte d. Aerosl. I. Absch. 11 — iS.