Band 
Erster Band. A und B.
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Aerostatik.

silber nabe 9 50 par. Pfund. Setzt man also die Länge derQuecksilbersäule = 2 - 5 - F., so beträgt der Druck einer At-mosphäre gegcii einen Quadratfufs Fläche 2216-f- Pfund.

Nach Bohnenberger 1 wiegt ein par. Cub. F. Regenwasser73 Pfd. 5 Lt. 0 Qt. 44 Gr. Cöln., wofür 73 Pfd. gesetztwerden können. Das spec. Gew. des Quecksilbers ist nachKlaproth = 13,6, mithin drückt die Luft bei 2 8 Z. Ba-rometerhöhe gegen einen par. Quadratfufs Fläche mit73 X 13,6 X 2-|- = 2 31 6,5 3 Pfd. Rechnet man die Ober-fläche des menschlichen Körpers zu 1 5 Quad. F., so beträgtder Druck dagegen 347 4 7,9 5 Pfd. und der Unterschied voneinem Zoll im Stande des Barometers giebt eine Verände»rung des Druckes von 1241 Pfd. Nach der für Preufsengeltenden Normalbestimmung 1 wiegt ein rhcinl. Cub. FufsRegenwasscr bei 14° lt. 6 4,8 Pfd. Da nun das Verhältnifsdes rhein . Fufses: par. F. =z 139,13:144 ist, so beträgt

,44

der Luftdruck gegen einen rheinl. Quadratfufs 2-j- X ——-

X 1 3,6 X64,8 Pfd. = 212 8 Pfd. Markgewicht. Nach derfranzösischen Bestimmung wird der mittlere Barometerstandzu 0 m ,7 6 angenommen. Indem nun ein Litre einem Cubik-decimeter gleich ist, und dieses Normalmafs reines Wasserbei 4° C. 100 0 Gramm oder ein Kilogramm wiegt, das sp. G.des Quecksilbers aber 13,5 68 bestimmt ist; so beträgt derLuftdruck gegen eine Fläche von einem Quadratdecimetcr(nahe 3,7 Z.) 13,568 X 7,6 = 103,1168 Kilogramm. Hier-aus läfst sich der bei wechselnden Barometerständen ver-änderliche Luftdruck leicht berechnen. Ist nämlich der an-gegebene Druck gegen eine gegebene Fläche = P, der cor-rigirte = P', die für die Temperatur corrigirte Barometer-

h' h'

höhe = 1F; so ist P'= P-— oder = P——-; ist aber

2 8 Z- 0 ,7 6 ’

der Luftdruck gegen eine Fläche vom Inhalte = q zu lin-den , der Druck gegen eine Normalfläche, wie oben (einQuad. F. oder ein Quad. Decim.) = Q durch den Ausdruck

1 S. Tübinger Blätter. I. 5 i.

a S. Eytelwein Vergleichung der in d. Prcufs. Staaten eingefuhr-ten Mafse und Gewichte. Berl. 1798.