Erscheinungen.
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TI in gen zusammentrifft, woraus denn das Verhältnifs derDurchmesser hervorgeht 1 .
Aus dem hiedurch gefundenen Verhältnifs der Dickenfür Wasserschichten und Luftschichten , läfsf sich nun wohlder allgemeine Schlufs ziehen, dafs bei verschiedenen Ma-terien, welche jfcne Schichten oder Lamellen oder Blättchenbilden, eine bestimmte Farbe irgend einer bestimmtet! Ord-nung sich allemal da zeigen mufs , wo die Dicke der Schichtdurch n . c ausgedriiekt wird, wenn e die Dicke der Lnffr.schicht fiir eben die Farbe und n das Brcchungsverhältnifsfür den Uebcrgang aus Luft in diese Materie bezeichnet.
8. Achnlichc Erscheinungen, wie die bisher beschriebenenzeigen sich uns auch da, wo durch andre Mittel eine diiiinoWasscrschicht den auffallenden Lichtstrahlen äusgcictztwird. Die Blasen ron Seijcnwasser passen sieh, weil sic,zumal wenn sie gegen Luftzug geschützt werden, ziem-lich lange bestehen, recht gut, um die Farbenringe anihnen zu beobachten. Bei ihnen siiid die Fai-benringeschöner als bei den vorhin beschriebenen Versuchen,und die Folge der Hinge und selbst der Wechsel der Far-ben stimmt ganz mit dem iibercin, was wir bisher be-trachtet haben. Ls läfst sich wohl einsehen, dafs eine- auf der Oberfläche des 'Wassers schwimmende halbkugel-förmige Seifenblase an dem Gipfel aus einer sehr dünnenWasscrschicht, 'die herabwärts immer dicker wird, be-stehen mufs; bei längerem ganz ruhigem Bestehen derBlase wird sich oben das Wasscrblättchen am meisten ver-dünnen, indem das Wasser sich an den Seiten herabsenkt,auch die Scitenwande werden aus eben dem Grunde all-* mählig dünner werden, und endlich wird die Blase anihrem Gipfel zerspringen. Aus diesen Umständen, diebei einem ganz gleichförmigen Fluidum nicht wohl andersscyn können, lassen sich dem Vorigen gemäfs die Farbendieser Blasen erklären*.