T h e o r i e
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tcn durfte \ Uehcr die von) durchgclassencn Lichte gebil-deten Kreise läfst sich nun ebenso eine Vergleichung anstel-len, und es sind hierdurch alle Erscheinungen so eine ausder anderen erklärt, dals man nur den physischen Grundder einfacheren auf'zufinden braucht, um dann auch die zu-sammengesetzteren völlig erklären zu können.
Theorie der Anwandlungen.
12* Einen solchen physischen Grund giebt, genau genom-men, die Theorie der Anwandlungen nicht, sondern sieist nichts weiter als eine Darstellung der allgemeinen Ge-setze, die wir in den Erscheinungen gefunden haben. Siesagt blofs: jedes l.ichtthcilchcn oder der Lichtstrahl mußteine gewisse Modilication erleiden, vermöge weichererjene Erscheinungen hervorbringt, und diese Modilicationist cs, die durch den Namen Anwandlungen angedeutetwird. Die Beobachtungen führen zu folgenden allgcmci-jicn Sätzen:
j 3 . Wenn ein Lichtstrahl durch eine brechende Flächedurchgeht, so erhängt er eine, in immer gleichen Zwi-schenräumen wieder eintretende, vorübergehende Dispo-sition , vermöge welcher er durch eine neue brechendeFläche, die er antrilft, leichter durchgelasscn wird, wenner diese Fläche während der Anwandlungen dieser Dispo-sition erreicht, und leichter zurückgeworfen wird, wenner in den Zwischenräumen dieser Anwandlungen auf sietrilTt. Die Beobachtung zeigt nämlich, dafs zum Beispielder Strahl, welcher im prismatischen Sonncnbildc an derGrenze des Grün und Gelb liegt, zuriickgeworfeirwird,wenn die Dicke der Luftschicht (zufolge der in der Ta-fel No. 1 0 dargestellten Beobachtungen) zwischen 2,6und 7,9 Milliontel Zoll ist, oder am vollkommenstenzurückgeworfen wird, wenn die Dicke der Luftschicht5,2 5 Milliontel ist. Dieses ist also die halbe Länge ei-ner Anwandlung, oder der Raum, den das Theilcheu von