A n z j e h u n g.
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verhält sich also die Anziehung derselben zur Schwere
— Sin. v. os: Tang. a. = 1 — Cos. a : Tang. a. Nennt mandie ablenkende Kraft k die Schwere p; so hat man
p. Sin. v. a .
k : p = Sin. v. « : Tang, a also k =- und die
^ Tang, a
Sin. v. «
Schwere als Einheit genommen k = •-— Indem aber
Tang, a
für so kleine Bögen die Tangente vom Sinus unmerklich
1 - Cos. a . . ,
verschieden und-1- = Tang. a ist ; so hat man
Sin. a
nahe genau k = Tang. \ a. Ehen so hat man, wenn derAblenkungsbogen = a, die Lange des Lothes =1 genanntwird, k : p = a : 2 J. Heilst ferner die ablcnkende Masse■— ; ni; die Masse der Erde = M; der Abstand der ersteren
— r; der Radius der letzteren R; so hat man k : P
m M , m M , , ,.
==-r : 77; also auch—j ^ = a : 2 1; oder wenn die
r a R z r R
Masse und der Halbmesser der Erde als Einheit angenommenwerden ; p- = = Tang. u ; oder m = r s Tang. a.
Endlich geben IIutton s Rechnungen noch das Resultat, dafsder Punct der stärksten horizontalen Anziehung eines Ber-ges, wenn er steil ist, sich in 0,2 5 2 und wenn er flachist, in 0,290 seiner Höhe von der Basis an befindet*.
Aufser diesen, durch grofse Massen bewirkten Anzie-hungen hat man die Attraction auch an kleinen tlicils wirk-lich beobachtet, tlicils wahrzunclimen geglaubt. Unter diemerkwürdigsten Versuche dieser Art gehören diejenigen,welche John Michel vorbereitete, und nach seinem TodeHenry Cavendish anstellte. Letzterer hing an einer em-pfindlichen Drehwaage 1 2 3 , welche aus einem 6 F. langen Armean einem 4 0 F. langen dünnen Drahte bestand , Bleikugelnvon zwei Z. Durchmesser auf, näherte diesen in einem ge-gen dcnEiiiflufs desLuftzuges gesicherten Kasten eine grofse
1 Vergl. G. G. Schm [irr Handbuch der Nat. L. I. 7 5 . Ausführli-chere Iteehnungeii von Playfair linden sieh in Phil. *Trans. 1811. II.
2 Tracls. II. 76. Phil. Tr. LXX, 1 11'.
3 S. Drehivaas’e.