Araeometer,
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eineBelohnung Ton 3000 Fr. bewilligt wurde x . Die Con-struction desselben ist nicht genauer angegeben.
Unter diese, nach der allgemeinen Formel D:d nr: v: V,construirten Aräometer niufs auch der A]>parat gerechnetwerden, welchen Mussciienbroek * zur Bestimmung desspee. Gew. der Flüssigkeiten in Vorschlag bringt. Dieseeinfache Vorrichtung besteht blofs aus einem Heber mit cinerFig.Ansatzröhre, vermittelst deren die ungleichen Flüssigkeiten 73*durch Saugen zu verschiedenen Höhen ansteigen werden,deren Mals dann ihr spee. Gew. giebt. Scanneoatty 3 giebtals Verbesserung an, man solle neun Röhren oben in einengemicinschaftlichen messingenen Canal fassen, unten in Ge-FJg;fäfsc mit verschiedenen Flüssigkeiten gefüllt, eintauchen, 74 ,dann die Luft in der oberen Röhre vermittelst einer Säug-pumpe verdünnen, und durch den gleichen Luftdruck dioungleich schweren Flüssigkeiten zu einer ihrem spee. Gew.umgekehrt proportionalen Höhe heben, welche an einer seit-:wärts befindlichen Scale gemessen wird. So construirt nannteer das Werkzeug llygrüklimax. Zur Vermeidung der Er-schütterung beim Exantliren vermittelst der Luftpumpe amoberen Theile des Apparats räth LrciiTEMarno 4 eine luft-leere Kugel mit einem Hahn aufzuschrauben, und hiermitdie erforderliche Verdünnung zu bewerkstelligen. Mansieht bald, dafs das Werkzeug für seinen Zweck viel zu sehrzusammengesetzt ist, und keineswegs hinlänglich genaue Be-stimmungen gewährt.
Ganz kürzlich im Jahr 1819, kündigte C. A. Mester einallen Forderungen völlig genauen Bestimmung der spee.Gew. entsprechendes Werkzeug, unter dem Namen Pany-drometer an, welches bei seinem Erscheinen sich als einoVerbesserung des Musschenbroek’schen zeigte. Dasselbe be-steht aus zwei Glasröhren, oben in eine messingne, durch Sau-
1 Arcbivcs des decouvertes et des inventlons nouvelles cet. Par. 18 ia*p. 269.
a Introd. ad phil. nat. II. $. i3q5.
3 J. de Ph. XVII. 82. Goth. Mag. I. 45. Achard Vorlesungen überdie Eaperiinentalpbysik. I. j64.
4 Gotb. Mag. I. 47 .