Band 
Erster Band. A und B.
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381
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Araeometer,

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ZU machen'. Das Instrument ■wurde dann empirisch so ver-Fig.fertigt, dafs es nach dein Einlegen eines unbestimmten Ge- 75 .wichtes in das Schälchen B in reinem Wasser bis an das kleineKnöpfclien b einsank, das Ganze dann gewogen, und dasgefundene Totalgewicht dem Wasser als Einheit gleich go-setzt. Durch eine leichte Rechnung wird dasselbe dann fürleichtere und schwerere Flüssigkeiten, als das Wasser ist,anwendbar. Wiegt z. B. das Instrument 4 96 Gr. und sinktim Regcnwasscr mit 32 Gr., in Salzwasser mit 64 Gr., inBranntwein mit 8 Gr. bis an das Knöpfclien ein, so ist das

496 4 - 64

Gewicht der Salzsolc =-'-= 1,060, des Brannt-

496 + 32

weins

496 + 8496 + 32

0,9545,..

G. G. Schmidt gab diesem Instrumente eine verbesserteEinrichtung, nnd lieis diese durch den geschickten KünstlerCiarcy ausführen * 3 , so dafs seit jener Zeit dasselbe unterdem Namen des Falircnheitschcn Aräometers, verbessertdurch Schmidt und Ciarcy bekannt ist. In der ursprünglichenGestalt nämlich gab das Werkzeug nicht alle spec. Gew. derFlüssigkeiten von der leichtesten bis zu den schwersten an,und erforderte eine Berechnung. Um beides zu vermeiden,wurden anfangs zwei zusammengehörige Exemplare verfer-tigt, wovon das eine 800 halbe Grane cöln. wog, und durchaufgelegte Gewichte bis 12 00 halbe Grane gebracht werdenkonnte, das andere aber 12 00 halbe Gr. und bis 2 000 ge-bracht wurde. Besser verfertigt man sie so, dafs an dennämlichen birnförmigen Körper A zwei verschiedene glä-Fig.serne, mit Quecksilber gefüllte Gefäfse a angehängt werden, 76-mit welchem einem das Ganze 700 halbe Gr. cöln., mit demandern aber 12 00 halbe Gr. cöln. wiegt. Legt man beidem kleineren dann 3-00 halbe Gr. in das Schälchen B, sosinkt es bei der normalen Temperatur ( 1 5 0 R.) in reinemWasser genau bis an das Knöpfclien b des sehr dünnen Stie-les ein, und giebt somit dessen spec. Gew. unmittelbar ge-

1 Phil. Tr. XXXIII. i 4 o.

3 Gien J. VII. 186. Ciarcy Beschreib, des allgem, Aräometers.Giefs. 1793. 8.