Band 
Erster Band. A und B.
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A r a e o m e t e r.

ser, so wird er ein gleich grofses Volumen Wasser, als erselbst ist, verdrängen. Das Gewicht des letzteren mufsoben im Schälchen wieder zugelcgt werden, um den Nor-malpuiict des Einsinkens herzustellen, und giebt, in das ab-solute Gewicht dividirt, das spec. Gew. des Körpers. Z. B.Es sinke das Aräometer mit 400 Gr. Zulegegewicht bis an■den Strich ein. Man lege ein Stück Kalkspath in das Schäl-chen, und nehme statt dessen 25 0 Gr. heraus, uin dasGleichgewicht wieder herzustellcn. Dann werfe man dasStück Kalkspath in den kleinen Eimer, und lege 92 Gr. zu,um das Werkzeug wieder- bis an den Strich einsiuken zumachen, so ist 2 - 5 5 y ° = 2,717 3... das spcc. Gew. des Kalk-spathes gegen Wasser als Einheit bei der Temperatur des-selben während des Versuches. Ist das Volumen des Appa-rates und die Feinheit des oberen Drahtes bekannt, so läi'stsich durch eine ähnliche Rechnung, als die oben beim Fah-renheitschen angegebene, die Genauigkeit bestimmen, welchemit demselben erreicht werden kann. Meistens werden dieseAräometer von Messingblech verfertigt, haben aber dannvon der Politur leicht einen feinen fettartigen Ueberzug,welcher die Adhäsion des Wassers hindert, und sie dadurchweit minder empfindlich macht. Letztere Unvollkommen-heit, wird bedeutend vermehrt, wenn die Künstler sie mitFirnifs oder Lack überziehen. Indem aber ungefirnifstesMessingblech leicht schwarz wird, der Firnifs aber die Ad-häsion zum Wasser und die leichtere Beweglichkeit in dem-selben aufhebt, so müssen sehr genaue Instrumente dieserArt entweder von Silber, oder noch besser von Glas ge-macht seyn.

Charles in Paris bedient sich eines verbesserten Aräo-meters dieser Art, welches zweckmäfsig eingerichtet ist, undvon ihm cirdometre - balance genannt wird. SeinemBaue nach ist dasselbe ein Fahrenheitsches mit einem anhän-Fig.genden Glasgefäfse a voll Quecksilber, welches den birnfür-7 8-migen schwimmenden Körper herabzieht. Zwischen beidenhängt ein Sieb von Silber, in welches die festen Körper,wenn sic oben gewogen sind, geworfen werden können, umihren Gewichtsverlust im Wasser zu finden. Für leichtere