Band 
Erster Band. A und B.
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men destilllrtes Regenwasser darin bleiben, eine Quantität,welche bei Verfertigung des Instrumentes genau regulirtwerden kann, indem man entweder den Stöpsel etwas dün-ner schmirgelt, damit er etwas tiefer hineingeht, oder vonder unteren Fläche etwas abschleift. Das Glas mit'reinemWasser gefüllt, wird auf einer beliebigen feinen Waage mitdem hlechenen Futteral desselben BB und dessen Deckel Aso ins Gleichggewicht gesetzt, dafs es genau tarirt ist. Inder kleinen Schublade d e bclinden sich dann Gewichttlieil-chen, auf Milligramme reducirt, und wenn das Gläschenmit irgend einer Flüssigkeit gefüllt ist, so wird es wiederauf die Waage gebracht, und mau legt von den Gewicht-thcilchen entweder in die Waagschale des Futterals oder indie des Gläschens, wodurch das spec. Gew. der FlüssigkeitUnmittelbar gegeben wird. Auf die veränderliche Tempe-ratur und deren Einflufs hat der Erfinder keine Rücksichtgenommen.

Ramsdejj 1 verbesserte dieses Werkzeug insofern, alser die Temperatur der zu wiegenden Flüssigkeiten durch einhineingesenktes Thermometer mit geätzter Scale, welchegröfserer Genauigkeit wegen nur i 0 — 12 Grade F. um-

Fig.fafste, scharf bestimmte. Die Flasche, von 2 — 2,5 Z.

83. Durchmesser, endigt oben in einen engen, sehr glatt abge-sclilifTenen Hals, von etwa 0>3 Zoll Durchmesser, welchermit einem gleichfalls genau geschliffenen und polirten Glas-scheibchen bedeckt wird. Letzteres hat ein rundes Löchel-chen, worin das Ende des Thermometers cingeschmirgeltist, und somit fast bis auf den Boden des Gefäfses reicht.Als eine aufserwescntliche Verbesserung ist cs anzusehen,dafs Schmeisser* das Gefäfs mit einem gläsernen, cinge-schmirgelteu Stöpsel versah, in welchen das ThermometerVermittelst eines gläsernen Kragens gleichfalls eingeschliffen

Fig.war. In dieser Form ist es zusammengesetzter und schwie-

84. riger zu verfertigen, als in der vorhergehenden, erlaubtaber auch bei undurchsichtigen Flüssigkeiten die Thermo-metergrado zu beobachten. Keine eigentliche Verbcs-

l Phil. Trans. LXXX.

a Lichteubergs Mag. IX. i. 97 aus den Phil. Tr. LXXXIII. 16*.