A r a e o m e t e r.
395
der Unbedcutsamkcit der damit bczeichnetcn Werkzeugemir eia ephemeres Beknnntseyn ,zu Tiieil geworden ist.■Dabiti gehört das von Chevalier 1 2 angegebene Gleuco-meter (von yl.tvxag Most und f. itTQuo ) ein Aräometer zurBestimmung des Zuckers im friscligeprefsten Moste.
Zuweilen bedient man sich für den ökonomischen Ge-brauch eines sehr uiisicliern Mittels, z. B. die Gehaltigkeitder Salzsolilcn anszuniittcln, indem man sie soweit conccn-trirt, dals ein Hühnerei darin nicht mehr untersinkt. In*defs ist das spoc. Gew. der Eier bekanntlich sehr ungleich.Sicherer ist ein analoges Verfahren, dessen sich London zurPrüfung der Salzlake für die cinzusalzcnden Heringe be-dient, indem er abgewogene kleine Glaskiigelehen darin zumSchwimmen bringt 1 . Endlich kann hier auch noch in derKürze erwähnt werden , dafs Gröning nach einem sinnrei-chen Verfahren den Alkoholgehalt des Branntweins aus derTemperatur desDestillat’s bestimmt, und hiernach das Ther-mometer ein Alkoholometer nennt 3 . Die Sache beruhet aufden bekannten Gesetzen der Verdampfung und des Siedens.
Zu den Aräometern kann man füglich auch ein Instru-ment rechnen, welches II. Say 4 angegeben und Stereometer(von OTtQtog dicht, solide) genannt hat. Die Bestimmungdesselben ist das Volumen der Körper zu finden, ohne siemit Wasser in Berülming zu bringen, wonach bei bekann-tem absoluten Gewichte derselben das specifisehe durch' die
allgemeine Formel D : d = y- : gefunden werden kann. Fig.
A bezeichnet ein Ccfäfs. von willkührliehem Inhalte, mit86’einer genau calibrirten und in gleiche Theile fein gcthciltengläsernen Röhre ab versehen, und der feinen Pulver wegennur durch eine feine OefTnuug « damit communicirend; CDist ein Gefäfs mit Quecksilber, in welches die Röhre ganzeingetaucht werden kann. Der obere Rand des Gefafses Awird matt geschliffen, so dafs die Spiegelplatte mm mit et-was Pomade bestrichen dass.clhc Luftdicht verschliefst, die
1 J. <lc Pb. LYIH. l 5 (y
2 Oiir* Technical Reposilory N. 33. p. 228.
3 Schweig, J. XXXIX, 473.
4 Auu, de Chirn. XXUK i.G. IL a3o.