Arsenik.
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Arsenik.
Arseniculn) Arsenic; Arsenic . Es findet sieh im Mi-neralreiche tlieils rein, theüs mit andern Metallen und mitSchwefel verbunden, tlieils als arsenige Säure und in Gestaltmehrerer arseniksaurer Salze. Man erhält das Metall imGrofsen durch Sublimation aus dem Arsenikkies. Es kry-stallisirt in Oktaedern und Tetraedern, hat ein spcfcifisehesGewicht von 8,31, eine lichtbleigraue Farbe, und ver-dampft bei 180 °C., ohne zuvor zu schmelzen.
Seine Verbindungen mit Sauerstoff sind folgende :
1. Arseniksuboxyd, der schwarze Uebcrzug, der sichbeim Aussetzen des Metalls au die Luft.bildet. Vielleichtblofs ein Gemenge von Metall und arseniger Säure.
2. Arsenige Säure, (3 8 Arsenik auf 12 Sauerstoff) das alsiveifser Arsenik häufig angewendete Gift. Sie bildetsich beim Erhitzen des Arseuik’s an der Luft, wobei das-selbe mit blafsblaucr Flamme verbrennt, einen knoblauch-artig riechenden Dampf erzeugend. Sie wird durch Rö-sten arscnikhaltigcr Erze gewonnen, wobei sich die Däm-pfe der arsenigeu Säure in dem mit dem Rüsthccrde ver-bundenen Giftfange zu Giftmehl verdichten, welcheszu weiterer Reinigung nochmals sublimirt wird und sichdadurch in eine zusammenhängende glasige Masse vonniuschligem Bruche verwandelt, welche nach einiger Zeitundurchsichtig wird. Die arsenige Säure ist noch flüch-tiger als das reine Arsenik. Sie löset sich in l 3 Theilenkochenden Wassers; beim Erkalten scheidet sich aus die-ser Lösung ein grofscr Theil in oktaedrischen Krystallenab. Die wäfsrige Lösung rüthet sehr schwach Lackmus;sie färbt sich mit llydrothionsäure gelb, und giebt dannheim Zusatz von Salzsäure einen gelben Niederschlag vonSchwefclarsenik; sie giebt mit überschüssigem Kalkwasscreinen weifsen, in Säure löslichen , Niederschlag, mit Ku-pferoxydammoniak einen zeisiggrünen, und mit salpeter-saurem Silber, beim Zusatz von wenig Alkali, einen ci-trongelben. Die arsenige Saure löst sich wenig in Salz-säure und einigen anderen Säuren; dagegen zeigt sie sichmit vielen Salzbascn verbindbar zu arsenigsauron Salzen,