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Aspecton.
stimmen. Von diesen Aspecten pflegt man jetzt nur noch
folgende zu bemerken:
1 . Die Zusammenkunft, Conjunction ( Con -junctio, Conjonction, Coniunctioii). Man deutet si»mit dem Zeichen £ an. Sie findet statt, wenn zwei Him-melskörper gleiche Länge haben, oder sich beide in einemdlirch den Pol der Ekliptik gegen diese senkrecht gezog-nen Kreise befinden. Bei der Zusammenkunft der Sonne unddes Mondes haben wir Neumond, und wenn der Mond sichdabei der Ekliptik sehr nahe befindet, eine Sonnenfinsternifs.
2. Der Gegenschein, Opposition; OppositionOpposition ; Opposition. Ihr Zeichen ist g. Wennzwei Gestirne eine um 180° verschiedene Länge haben,so sind sie in Opposition; sie stehen dann am Himmeleinander gegen über; sie befinden sich in demselben durchbeide Pole der Ekliptik gehenden gröfsten Kreise; aberder eine auf dem einen durch die Pole begrenzten Halb-kreise, der andre auf dem andern. Wenn der Mond in
• Opposition mit der Sonne ist, so haben wir Vollmond,UiUl wbHft zugleich seine Breite geringe, oder er derEkliptik nahe ist, eine Mondfinstcrnifs. Die Oppositio-nen der Planeten mit der Sonne beobachtet man vorzüg-lich deswegen, weil bei der genauen Opposition die lie-liocentrische Länge des Planeten mit der geoccntrischcngenau gleich ist, und daher durch diese Beobachtung dieheliocetitrischc Lange gegeben wird. Wie Kepler sic be-nutzte, erhellt aus dem im Artikel: Bahn I. 3t Gesagten.
3. Der Gedrittschciu, Trigonalschein (2/7-nus) wenn zwei Gestirne in Länge 12 0° von einanderabstehen. Sein Zeichen ist A-
4. Der G e v i e r t s che i n, die Q u a il r a t u r, Quadratus
< la Quadrature, wenn ihre Länge um 9 0 0 verschieden ist.
Ihr Zeichen ist Q.
5. S e x t i 1 s c h e i n (SextiJis. * ), wenn sie 60 Grade voneinander in Länge entfernt sind.
Die Astrologen hatten deren noch mehrere, die man bei
Kr.rLER 1 aufgefiihrt findet. Fiir uns sind sie von keiner
1 UarmtJuices nunult libb. qulnijtic. 1. IV. prop. 9.