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A t li m e u
A t h m e n.
Respiration; respiratio ; respiration ; respiration .Derjenige Act, vermittelst dessen die Tliiere ilir Blut mitder atmosphärischen Luft (dieselbe besitze Gasform oder seyim Wasser im absorbirten Zustande enthalten) in Berührungbringen.
Der Apparat, worin diese Annäherung zwischen Luft undBlut erfolgt, ist bei den drei hohem Tliicrclassen die Lunge,bei den Fischen die Kiemen, bei den Insecten und Würmern,soweit er bei letztem vorkommt, besteht er bald in Kiemen,bald in Luftröhren.
Athmen des Menschen und der übrigenSaugetliier e.
Der Mensch bewirkt das Eindringen der Luft in seineBrusthöhle, das Einatlunen oder die Inspiration durch dieAnstrengung der Rippcninuskeln und des Zwergfells. Durchdie Zusammeneiehung der crstcren werden die Rippen ander Seite in die Höhe gezogen, und da sic schräg von hintennach der Seite zu lierablaufeu, so wird hierdurch die Brust-höhle erweitert. Das Zwcrgfell, welches die Brusthöhlenach unten zu schliefst und im Zustande seiner Erschlaffungdurch die Bauchmuskeln in die Höhe gedrückt wird, bildetbei seinor Anspannung eine geradere Fläche, drückt denInhalt des Unterleibes etwas herab, womit Hervortreibungdes letzteren und Erweiterung der Brusthöhle verbunden ist.Hören die Rippcninuskeln und das Zwcrgfell auf, sich zu-sammenzuziehen, so werden die Rippen wieder sinken , unddas Zwergfell durch die Wirkung der Bauchmuskeln in dieHöhe gedrückt werden, und hierdurch wird die Brusthöhleverengert, und ein Thcil der darin angesammelten Luftdurch die Luftröhre ausgestofsen werden; kurz cs wird dasAusathmen oder die Exspiration eintreten.
Nach möglichst starkem Ausathmen enthält die menschlicheLunge nachll. Davys Versuchen 3 5, nach gewöhnlichem Aus-athmen 1 08, nach gewöhnlichemEinathinen 11 8,tmd nach mög-lichst starkem Eina tlnncn 2 4 0 Würfekoli Luft. Es werden nachihm gewöhnlich 1 0 bis 1 3 Würfelzoll ein- und ausgcatlimet undzwar 26 bis 27 mal in einer Minute, welches für 2 4 Stunden