der Saugethiere.
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rend derselbe Menscli in der atmosphärischen Luft nur 8 his8,5 Procent kohlens. Gas erzeugt; auch verschwinden hier-bei mehr Mafse Sauerstoflgas, als sich an kolilensaurcm Gaserzeugen. Nach Lavoisier und Seguin dagegen verzehrenMeerschweinchen in 2 4 Stunden gleichviel Sauers+Wgas, siemögen in atmosphärischer Luft oder in Sauerstolfgas einge-schlossen seyn, und letzteres zeigt auf die Tliicre keine
schädliche Wirkung.
In einem Gemenge von gleich viel Sauerstoflgas und Was-serstolfgas athmen Meerschweinchen nach Lavoisier undSeguin ohne besondere Beschwerde, eben so viel Saucrstoff-gas verzehrend, wie in einem Gemenge von gleichviel Sauer-stollgas und Stickgas; nichts vom Wasserstoffgas verschluckend.
Als Davy im ersten Versuche 100 Mafse oxydirtesStickgas 7 mal ein und ausathmete, im zweiten Versuche182 Mafse 8 mal; und die vor und nachher in den Lungenbclindliche Luft in Rechnung brachte, fand er folgendes:
befindliche Luft
Versuch
1
Versuch
2
vor
nach
vor
nach
dem Athmen
dem Athmeu
ithmetes oxyd.
Mafs
Mafs
Mafs
Mafs
100,0
43,7
182,0
110,6
f SauerstofTgas
5,6
6,i
5,5
6,3
^ Kohlens. Gas
4 ,i
5,2
4 ,i
6,8
[ Stickgas ,
24,3
35,0
34,9
36,3
Gesammtmeoge i 34 ,o g 4 >o 216 ,5 160,0
Davy nimmt an, das oxydirte Stickgas scy als Ganzes vomBlut absorbirt worden, ohne zersetzt zu werden, die Mengedes SauerstoiFgases scy unverändert geblieben, das Blut habejedoch kolilcnsaures Gas und viel Stickgas ausgehaucht.Hunde, Katzen, Kaninchen, Mäuse u. s. w. sterben nachDavy schneller in oxydirtem Stickgas als in Luft und Sauer-stoffgas, langsamer als in Stickgas; fast eben so schnell sler-sen sie in mit Wasscrstoffgas gemengtem oxydirtem Stickgas;etwas langsamer im oxydirten Stickgas, dem Luft oder Sauer-stoffgas beigefügt ist. Nach dem Tode zeigt sich das Blutpurpurroth. Die Muskeln sind sehr unreizbar. Im Stick-gas und Wasserstolfgas sterben die Thiere, wie es scheiut,nicht sowohl vermöge positiv schädlichen Einflusses, als ver-