Bestaudt heile. Wasserdaiupf. 4ü7
+ Log. (213 +1) —= 0,8069055 —3
1551,09213 +t4,286 t
+
21 3 + t
eine Function
der Temperatur in Graden der 80tli. Scale 1 .
Hieraus ergiebt sich in Beziehung auf die Atmosphäre,dafs die Quantität des Wasserdampfes in derselben unterhöheren Graden der Breite und im Winter, desgleichen ingrüfseren Höhen weit geringer ist als unter geringeren Brei-ten, im Sommer und näher an der Oberfläche der Erde,woraus die stärkeren tropischen Hegen und die in den Som-mermonaten erklärlich sind. Vorzüglich aber kommt derGrad der Trockenheit der Luft in Betrachtung. Es leidetnämlich keinen Zweifel, dafs die Atmosphäre nur Selten mitWasserdampf völlig gesättigt ist, vielmehr wechselt dieserGrad der Sättigung vom Maximo der Dichtigkeit des Was-serdampfes, wodurch alle Körper feucht werden, bis zurvölligen Trockenheit, wobei selbst zerflossenes Weinstein-salz und salzsaurcr Kalk, ihrer grofsen Affinität zum Was-ser ungeachtet, trocken werden. Die Bestimmung derje-nigen Temperatur der Atmosphäre, für welche der Was-serdampfinderselben im Maximo der Dichtigkeit seyn würde,kann durch das oben angegebene Verfahren von de B oy undDaiton erhalten werden, noch leichter aber durch das Hy-grometer 2 . Diese letzteren Werkzeuge sind entweder vonder Art, dafs sie diese Temperatur unmittelbar angeben,wie das von Daniell vor geschlagene und die hiernach con-struirten , oder von der Art, dafs sie die, einer jeden Tem-peratur zugehörige Dichtigkeit des Wasserdumpfes vomPuncte der grofsten Trockenheit oder völliger Abwesenheitalles Wasserdampfes bis zum Maximo der Dichtigkeit in100 Tlieilcn bezeichnen, wie die meisten übrigen seyn soll-ten, namentlich die von de Saussure und von de Liic. An-genommen die auf denselben befindlichen 100 Grade wären
l Eine ausführliche Tabelle über die Dichtigkeit des Wasserdampfe»findet sich unter Artikel: Dampft■x S. Hygrometer.
Cg 2