Band 
Erster Band. A und B.
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B e s t a n J t li o i 1 c. Miasmen.

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nachteiligen Einflufs erwarten; allein weil die gröfsereVerbreitung dieser Säure nur in Folge eines proportionalenVerlustes von Schwefel geschehen kann, so liegt hierin einhinreichender Grund für die Fabrikeigenthiimer, einen sol-chen zu verhüten, und es zeigt sieh daher kein nachtheili-ger Einllufs solcher Fabriken. Eben dieses ist der Fall beiden Bereitungen der Salpetersäure und Salzsäure. Die Be-reitung des Essigs für manche Fabiieate verbreitet stets ei-nen starken, aber ganz unschädlichen Geruch, ist aber Bleibeigcinischt, wie bei den Bleizuekerfabviken, so ist derselbesiifslich und nicht unangenehm, aber höchst nachtheilig,trilft aber blofs die Arbeiter, welche sich dagegen zu schü-tzen suchen müssen. Eben so beschränkt sich die Gefahr,welche mit der Bearbeitung des Quecksilbers, Bleies, Ku-pfers , Spiefsglanzes, Arseniks, dem Vergolden u. s. w. ver-bunden ist, blofs auf den Raum der Werks tat te. Bei derBereitung des Berlincrblaues und des Ammoniaks werdengleichfalls eine grofse Menge widerlich riechender Gasartenverbreitet, welche indefs nicht an sich, sondern nur durchihren Eindruck auf die Geruchsnerven nachtheilig sind. ImAllgemeinen aber versteht sich von selbst, dafs bei allenArbeiten, wobei Gährung und Fäulnifs vegetabilischer undanimalischer Substanzen erforderlich ist, diese nicht auf ei-nen zu hohen Grad steigen und durch Aufhäufen und Lie-genblcibcn der Stolle nicht in eigentliche Moderung über-gehen nmfs, weil sonst die schon nicht ganz unschädlichenAusdünstungen im eigentlichen Sinne gefährlich werden»Indem sonach die Atmosphäre ihren eigentlichen Be-standteilen nach aus 0,79 Stickstoflgas mul 0,21 Sauerstoff--gas dem Volumen nach zusammengesetzt ist, so nmfstenotwendig die Frage zur Untersuchung kommen, ob sie,als hieraus im Wesentlichen bestehend, eine chemische Mi-schung oder nur eine mechanische Mengung sey. Die Mei-nungen hierüber sind allezeit sehr verschieden gewesen,, in-dem einige dieser, andere jener Ansicht zugetan waren,noch-andere eine völlig scharfe Grenze zwischen den mecha-nischen Mengungen und chemischen Mischungen überhauptnicht gestatten wollten, oder, diesem nahe kommend, dieatmosphärische Luft für ein zur chemischen Verbindung