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Ausdehnung
zu untersuchen beschloß, weil ihm die Apparate und Me-thoden früherer Forscher nicht genügten, und sich da-bei der Von Ramsoen damals erfundenen mikroskopi-schen Mikrometer zu bedienen. Er befestigte daher an demunteren Ende einer Glasröhre, einen dünnen Messingstreifeu,welcher längs der Röhre in die Höhe'ging, und durch eineSchnur angezogen wurde. Das Mikroskop,..mit einem fe-sten Faden zwischen den Ocularen, war horizontal gegendas obere Ende des Messingstreifens gerichtet, welcher dorteine feine Eintheilung hatte. Wurden dann die Barometer-rölire und. der Messingstreifen in einem mit ’CV'asser gefüll-ten gläsernen Cylinder gleichmäfsig erwärmt, so mufste derobere Endpunct des Messingstreifens in dem Mafse aufwärtsrücken,; als die Ausdehnung des Mcssings die des Glasesübcrtri/Tt. Letzteres Verhältnifs fand, er innerhalb der Tem-peraturen von 10° bis 40° R. = 21:1,0. Zur Auffindungder absoluten Ausdehnung versah er das Mikroskop mit ei-nem beweglichen Faden und einer Mikrometorschraube, be-stimmte den Werth eines Schraubenumganges vermittelst derTheilung auf dem Messingstreifen, und schätzte die Ge-nauigkeit der hiermit gemachten Beobachtung auf TTfi r ir einesfranz. Zolles. So fand er die Ausdehnung des Glases genauwie Smeaton.
■ Eine ungleich vollkommnere Anwendung des Mikrosko-pes machte Ramsden selbst 1784 zur Bestimmung der Aus-dehnung der zur Basismessung auf Ilunslowhqath bestimmtengläsernen Stangen und stählernen Mefskettcn, wobei Räderund Hebelwerk weggelassen wurden , und die Normalstangeunverändert blieb. Zwei Prismen von Gufseisen, etwa 5 F.lang, 1,5 Z. dick, lagen 2 G Z. von einander parallel in zweimit zerstofsenem Eise gefüllten Trögen. Zwischen ihnenbefand sich in der nämlichen Richtung die zfi prüfende Stangeauf einem Rost in einem kupfernen Troge, in welchem Was-ser durch Weingeistlampen zum Kochen gebracht wurde.Anden Enden dieser drei Stangen gingen Winkelstücke auf-wärts, an welchen die Thcilc zweier Mikroskope sich befan-den, obwohl ohne directe Verbindung, nämlich das eine ei-serne Prisma trug ein doppeltes Ocular mit einem be-weglichen Mikrometerfaden, das andere eine Marke von