59Ö
Ausdehnung
t. C. [Wasser
50 28,5655 30,6060 32,465 34,0270 35,475|36,70|
Diff.
Alkoliol
56,02
61,01
65,96
70,74
75,48
80,11
Diff.
Schwcf.
Kolilenst
DilT.
Schere—
fcläther
72,01
78,38
Diff.
6,37
Die Ucbcrsicht dieser, von den verschiedensten Beob-achtern, gröfstentlieils bei vorzüglichster Genauigkeit derVersuche, erhaltenen Resultate zeigt genügend, dafs dietropfbaren Flüssigkeiten sich keineswegs, wie die festenKörper, für die Temperaturen zwischen den festen Puncten<les Thermometers glcichmäfsig ausdehnen. Es ist daherauch unzureichend, die Gröfsc ihrer Volumens- Vermeh-rung zwischen diesen Puncten zu kennen, weil man dieseGröfse den Graden der Wärme nicht proportional setzen kann.Die von Dalton 1 hierüber gefundenen, von Thomson* auf-genommenen Gröfsen sind daher ohne eigentlichen Werth.Nach ihm ist die Vermehrung des Volumens heim Siedc-
puncte, das bei 0 0 C. als Einheit angenommen,
Salzsäure, sp. Gew. = i,137Salpetersäure, sp. G. = 1,4 00Schwefelsäure, sp. G. = 1,850Alkohol .....
Wasser .....
Gesättigte SalzsoleSchwefclathcr .
Leinöl und OlivenölTerpentinöl ...
Das vorzüglichste Resultat, welches die Physiker durchdie wiederholten Versuche über die Ausdehnung der tropfba-ren Flüssigkeiten zu erhalten strebten , war, ein allgemeinesGesetz dieser Ausdehnung aufzufinden, welches aber bishernoch nicht gelungen ist, und der Natur der Sache nach nichtfüglich erreicht werden kann. Dalton * 3 stellt zwar die Be-
für
0,06000,11 000,06000,11120,04660,05000,07000,08000,0700
l Chem. Phil. I. 36. ff.
3 Syitirae de Chim. trad. per RiffauL Par. 1818 . I. 8 o.$ Chem. Phil. I. 16 .