Band 
Erster Band. A und B.
Seite
596
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59Ö

Ausdehnung

t. C. [Wasser

50 28,5655 30,6060 32,465 34,0270 35,475|36,70|

Diff.

Alkoliol

56,02

61,01

65,96

70,74

75,48

80,11

Diff.

Schwcf.

Kolilenst

DilT.

Schere—

fcläther

72,01

78,38

Diff.

6,37

Die Ucbcrsicht dieser, von den verschiedensten Beob-achtern, gröfstentlieils bei vorzüglichster Genauigkeit derVersuche, erhaltenen Resultate zeigt genügend, dafs dietropfbaren Flüssigkeiten sich keineswegs, wie die festenKörper, für die Temperaturen zwischen den festen Puncten<les Thermometers glcichmäfsig ausdehnen. Es ist daherauch unzureichend, die Gröfsc ihrer Volumens- Vermeh-rung zwischen diesen Puncten zu kennen, weil man dieseGröfse den Graden der Wärme nicht proportional setzen kann.Die von Dalton 1 hierüber gefundenen, von Thomson* auf-genommenen Gröfsen sind daher ohne eigentlichen Werth.Nach ihm ist die Vermehrung des Volumens heim Siedc-

puncte, das bei 0 0 C. als Einheit angenommen,

Salzsäure, sp. Gew. = i,137Salpetersäure, sp. G. = 1,4 00Schwefelsäure, sp. G. = 1,850Alkohol .....

Wasser .....

Gesättigte SalzsoleSchwefclathcr .

Leinöl und OlivenölTerpentinöl ...

Das vorzüglichste Resultat, welches die Physiker durchdie wiederholten Versuche über die Ausdehnung der tropfba-ren Flüssigkeiten zu erhalten strebten , war, ein allgemeinesGesetz dieser Ausdehnung aufzufinden, welches aber bishernoch nicht gelungen ist, und der Natur der Sache nach nichtfüglich erreicht werden kann. Dalton * 3 stellt zwar die Be-

für

0,06000,11 000,06000,11120,04660,05000,07000,08000,0700

l Chem. Phil. I. 36. ff.

3 Syitirae de Chim. trad. per RiffauL Par. 1818 . I. 8 o.$ Chem. Phil. I. 16 .