Band 
Erster Band. A und B.
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625
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expansibeler Flüssigkeiten. 625

D T 0,92 04416 t + 0,001305 6 t * — 0,000003889 t *,welche Formel die Grade mit denen durch Versuche gefun-denen sehr nahe übereinstimmend giebt. Die Werthc fürdas Maximum und Minimum der Dichtigkeit sind — 189°und -j- 413°, woraus folgt, dafs diese Substanz gesteht,ohne sich auszndehncu.

Für Serpoletöl ist auf gleiche WeiseDT = 0,949336 t — 0,0001667t * + 0,00001 1 3 ,Hierfür giebt die Differenzialgleichung:

0 = 0,949336 — 0,0003334t + 0,00003t*zwei imaginäre Wurzeln, so dafs also kein Maximum undkein Minimum statt findet.

Fiir gesättigte Salzsole endlich istDT = 0,82 0006 t + 0,002 02 75 t * + 0,0000 02 775 t 3mit den Beobachtungen genau übereinstimmend. De Liicbeobachtete eine Ausdehnung vor dem Gefrieren, die Glei-chung für das Maximum der Dichtigkeit ist aber

0 = 0,82 0006 + 0,004 05 5 t + 0,0000083 2 5 t * ,deren Wurzeln beide imaginär sind, wonach es also keinMaximum der Dichtigkeit geben kann. Dieser scheinbareWiderspruch fällt indefs weg, wenn man berücksichtigt,dafs vor dem Gestehen das aufgelösete Salz ausgeschiedenwird, die beobachtete Ausdehnung daher dem nicht mit Salzgesättigten Wasser zukommt. Man sieht aus dieser Ueber-sicht, dafs zwar bereits viel zur Auffindung der Gesetze derAusdehnung tropfbarer Flüssigkeiten geschehen, aber auchnoch viel zu thun übrig ist. _ _

C. Ausdehnung expansibeler Flüssig-keiten.

Unter den expansibclen Flüssigkeiten ist hauptsächlichdie Ausdehnung der atmosphärischen Luft oft und auf ver-schiedene Weise untersucht, vorzüglich deswegen, weil mansie als tliermoskopisches Mittel amvcnden wollte, und aus-serdem war die Auffindung dieses Gesetzes wichtig für büro-metrische Höhenmessungen und für die Berechnung derastronomischen Strahlenbrechung. Die Unvollkommenheit dergebrauchten Apparate, mindere Sorgfalt beim Experimcnti-ren und die Nichtentfernung der Feuchtigkeit aits der Unter-I. Bil, Rr