expansibeler Flüssigkeiten.
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auch Wasscrdämpfe und überhaupt alle vollkonnnen expan-dirtc Dampfe eine gleiche Ausdehnung haben, als atmosphä-rische Luft. Dieses Gesetz ist dasjenige, welches seitdemunter dem Namen des Daltonschen und Gay - Liisstic-sc/ien ganz allgemein in Anwendung gebracht ist 1 , undrücksichtlich der absoluten Gröfse, um welche sich ein Luft-volumen vom Gefrierpunctc bis zum Sicdepnncte ausdelmt,nimmt D alton später als Gesanimtresultat seiner Versuche= 0,376 an 3 .
Aufser der- oben erwähnten Reihe von Versuchen hatGay - LÜssac noch eine zweite mit gröfserer Sorgfalt ange-stellt, um die Ausdehnung der expansibelcn Flüssigkeitengenau auszumitteln, und diese sind cs wohl vorzüglich,worauf sich das oben gleichfalls erwähnte UrthcilLA Ih. act’sbezieht 3 . Die dabei gebrauchten Apparate und das ange-wandte Verfahren beschreibt Biot *. Gay-LÜssac bedientesich, wie früher Luz, der calibrirten Glasröhren mit einerKugel, bestimmte das Verhaltnifs der Kugel zur Röhre durchAbwägen mit Quecksilber, kochte dann diesen Apparat mitQuecksilber aus, um alle Feuchtigkeit fortzuschaffcn, legteihn, nachdem Luft hineingelassen war, in eine Wanne mitWasser horizontal, um sowohl die Kugel als auch die Röhreeiner ganz gleichen Temperatur auszusetzen, und bestimmtedie Grade der Wärme nach einem Quecksilberthermometer,die Ausdehnung aber nach den auf den Röhren befindlichenAbtheilungen. Die Figur zeigt den Durchschnitt der gan-Fjg.zen Vorrichtung. In dem blechenen Gefafse AA BB näm- I 07 .lieh befindet sich Wasser zur Erwärmung der Luft in denKugeln der Röhren GG, tt, welche durch die Körke 00 *gehen. Das Wasser im Gefafse wird durch Wcingeistlam-pen erhitzt, und die Temperatur vermittelst des Thermome-ters p gemessen. Das Gefäfs T T ist mit salzsaurem Kalkegefüllt, um das in die Röhre geleitete Gas völlig trocken zuerhalten, wenn vermittelst eines kleinen Eisendrahtes dasQuecksilber aus der Röhre gebracht, und statt desscu Luft
1 G. XV. 5G.
3 Neues Syst. <1. clicm. Tlicils il. Naturwisseuscli. 1. a5,
5 Mec. cel. IV. XX. lt. u. 270 (V. Vergl. G. XXV. 5.
4 Traile. I. 182 .