Im Allgemeinen.
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zu untersuchen, so last sich als Resultat der bisherigenForschungen blofs im allgemeinen augeben, dafs die Ma-terie, als solche, nach unserer Vorstellung die Ursachender Bewegungen nicht enthält, sondern dafs diese alsvon ihr getrennt gedacht werden. Diescmnach kann dieMaterie sowohl ruhen , als auch sich bewegen , jenach-dem irgend eine bewegende Ursache sie ans dem wilkülir-chen Zustande der Ruhe oder Bewegung bringt, auchwird sie nach den nämlichen Grundsätzen in dem erhal-tenen Zustande der Ruhe oder Bewegung unausgesetztbeharren, bis derselbe durch irgend eine Ursache wiederaufgehoben wird, welches man Trägheit 1 * 3 nennt. Ob-gleich man hiergegen mit Grunde einwenden kann, dafscs keine bekannte Materie giebt, welche sieh nicht wirk-lich in Bewegung befände oder das Bestreben nach Be-wegung allezeit sichtbar zeigte*, so müssen wir doch hin-sichtlich auf die mechanischen Bewegungsgesetze den auf-gestellten Satz durchaus bestehen lassen, weil die Bewe-gung aus der Ruhe anfangend und durch fortgesetzte Ab-nahme wieder in dieselbe übergehend demonstrirt wird,hierbei auch, aufscr der Schwere, oder Gravitation, keineallgemeine, die Körper zur Bewegung sollicitirende, Ur-sache in Betrachtung kommt, letztere aber in vielen Fäl-len als nicht vorhanden betrachtet, und von ihrer Wir-kung abstraliirt wird. Alles dasjenige aber, was Bewe-gung hervorbringt, nennen wir Kraft , und bestimmendie Gröfse derselben meistens oder stets aus der Wir-kung, welche sie hervorbringt. Indefs kann auch hierabermals nicht zur Untersuchung kommen, weder wasKraft an sich sey, noch auch wie viele und wie mancher-lei Arten der Kräfte es geben mag 1 , indem es hier viel-mehr genügt, im allgemeinen von dem Grundsätze auszu-gehen , dafs man bei der Aufsuchung der Bewegungsge-setze die Materie als das Ruhende anzuschen habe, wei-
1 S. Trägheit,
a S. Materie,
3 S. Kraft,