Bahn desselben.
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wieder wächst 1 2 . Vielleicht fällt in diesem Falle, wo keinebesonderen Hcrvorragungcn statt finden, der Blitz auf ein-mal in gröfserem Umfange lierah.
III. Verhalten des Blitzes nach dem Ein-schlagen auf seinem weiteren Fort gangezur Erde. Bahn des Blitzes.
Die Gesetze des Verhaltens des Strahls auf seinem wei-teren Fortgänge zur Erde werden durch die leitende odernicht leitende Beschaffenheit der Körper bestimmt, und amsichersten aus Erfahrungen über Wetterschläge selbst er-forscht, die indefs in der Hauptsache dieselben Resultategeben, welche wir durch unsere Versuche iin Kleinen er-halten. Das deutlichste Zeichen einer geringeren Anlockungauf dieser Bahn ist, wenn man den Blitz unter einerlei Um-ständen einen Körper verlassen sieht, um einem andern zu-zuspringen. So wird der Blitz durch alle feste Körper mehrals durch die Luft gelockt, er fährt z. B. nie durch offeneThiiren und Fenster, folgt also auch nicht der Zugluft, son-dern streicht an Sparren, Mauern, Pfosten u. s. w. herab.
Darum kann man sich auch nicht darauf verlassen, dafs derBlitz gewisse Körper niemals treffe, von denen man diesesgesagt hat, z. B. Buchen, Tannen, Birken, Lorbeerbäumeund Theezweige*. Es kommt immer darauf an, ob er aufserihnen einen bessern Leiter findet. Die besten Leiter desBlitzes sind unstreitig die Metalle, diese trifft er vorzüglich,geht an ihnen fort, so Weit sie reichen, verläfst auch andereKörper, die ihn vorher leiteten, tim Metalle zu ergreifen.
Daher trifft der Wetterstrahl so leicht metallene Knöpfo undDächer auf Thürmen und Gebäuden, doch meistens nur insolchen Fällen, wo ihn dann auch auf dem "übrigen Theileseines Weges das meiste Metall zur Erde leiten kann. Wiesich der Blitz an den Drähten der Schellenzüge, der Gyps-decken, der zum Anwurfe berohrter Balken der Zimmer durchalle Biegungen derselben, eben so längs der vergoldeten Lei- /
sten der Gesimse hinziche, ist bekannt, und schon von
1 Phil. Trans. X. 3g4 und XXXIII. 366.
2 Plin. histor. nat. XVII. 5o.