Band 
Erster Band. A und B.
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B1 i t a.

fläche angelangt ist, keine weitere Spüren von Zerstörungzu entdecken sind, dio 6icli doch an dem unter der Erdebefindlichen Mauerwerk, in Kellern, am Steinpflaster, demBoden überhaupt häufig finden müfsten. Nur wenn die Ober-fläche der Erdo eine sehr unvollkommene Leitung gewährtz. B. in Sandheiden, deren Quarzkörner als Nichtleiter zubetrachten sind, dringt der Blitz wohl auch in die Tiefe ein,um dort das quellige, besser leitende Erdreich aufzusuchen,wie seine Spuren in den BlitzrÖhren beweisen', die Bei-jurüs bei Abfassung seiner beiden Abhandlungen noch un-bekannt waren. Ob dieser Fortgang des Blitzstrahles in' ei-ner wirklichen Bewegung einer Materie von einem Ende zumandern bestehe, läfst sich unmittelbar aus Erfahrungen nichtdarthuu, und mufs aus der Theorie der elektrischen Erschei-nungen selbst entschieden werden.

Es ist hier wohl der schicklichste Ort, wenigstens miteinem Worte der aufwärts gehenden Blitze zu erwähnen.Maffei 2 wagte die sonderbare Behauptung, dafs alle Blitzeaus der Erde aufsteigen. Er selbst, so wie Chatte d’Aute-hoche u. a. wollen deutlich einige Blitze aus der Erde kom-men gesehen haben * 3 . Der Pater Cottb erzählt 4 5 , er habeden Strahl zugleich von der Erde auf und aus den Wolkenherabfahren gesehen. Man hat sogar besondere Zurüstun-gen gegen diese aufwärts fahrenden Blitze in Vorschlag ge-bracht, wie z. B. Beiithoi.on de St. Lazaze’’. Wenn manunsere obige Theorie des Wetterstrahls und unsere Verglei-chung der Gewitterwolke und der Oberfläche der Erde mitden beiden Belegungen einer Batterie, von denen die posi-tive, von welcher die Ladung ausgegangen ist, mit der cr-steren übereinkommt, zum Grunde legt, so gilt hier alles,was für die Bewegung der Elektricität bei der Entladung ei-ner Batterie aus unsern Versuchen sich ergiebt. Nimmt man

r S. Blitzröhren.

3 Deila Formazione <1 ei fulmini. Verona 1747.

3 Lichtenberg Mag. II. 2. S. 35 .

4 Mrin. <le Paris 1767.

5 Memoire sur un notireau moyen de se pre’sererr de la fondre, inden M^moires de la societc.royale des Sciences de Montpellier, und in«einem Buche de relectricitc des Meteore». Tome I. p. 228 flgd.